Für dieses Jahr hab ich mir zur Adventszeit etwas ganz besonders in den Kopf gesetzt. Während ich letztes Jahr ganze 6 Kalender liebevoll mit selbstgemachten Sachen befüllt hab, sollte es diesmal nur einer werden. Dafür aber für ganz viele Leute. Und zwar für euch alle die wollen!

Es soll ein Kleidchen geben – das V-Dress. Dieses wird über die 24 Tage verteilt gemeinsam genäht werden (Pausentage sind auch enthalten) und für’s grosse Finale überleg ich mir noch was ganz Spezielles. Bevor die ganze Geschichte am 1.12. aber losgehen kann, möchte der Schnitt auch ausgiebig getestet werden und dafür such ich ab sofort ein paar mutige Ladies die sich das V-Dress bereits im November nähen möchten. Einige Firmenfeiern stehen ja bestimmt bereits diesen Monat an 😉

Das ganz Besondere am V-Dress ist auch auf den ersten Blick ersichtlich – das Guckloch vorne. Das obere Vorderteil ist zudem einmal gedreht um dem Kleid noch einen extra Twist zu verleihen – wortwörtlich. Dazu hat es Taillenabnäher für alle die es etwas figurbetonter möchten und ist ab Taille abwärts in A-Linie ausgestellt. Wie die meisten meiner Schnitte kommt es mit mehreren Ärmellängen daher. Auch ist geplant, den Schnitt wieder mit zwei separaten Vorderteilen zu machen, einmal für kleinere Oberweite (ca. A – C Cup) und für grössere Oberweite (ab D+ Cup).

Hab ich damit dein Interesse bereits geweckt? Hier nochmals die Eckdaten für das Probenähen zusammengefasst:

  • Damenkleid in Gr. 32 – 50 mit Guckloch
  • Nähzeit vom Mo. 18. Nov bis Sa. 30. Nov – Fotos dürfen auch danach eingereicht werden
  • Besonders geeignet für weiche, eher dünnere Maschenware (Viscosejersey, Modal, Baumwolljersey, Strickstoffe…)
  • Verschiedene Vorderteile für kleinere und grössere Oberweite
  • Ausgestellte A-Linie
  • 4 verschiedene Ärmellängen
  • Bewerbung bitte mit einem Link zu eurer Seite (FB, Insta, Blog, Pinterest Board etc)
  • Ein Profil auf Facebook ist wünschenswert da das Probenähen dort innerhalb einer Gruppe stattfindet für die einfachere Handhabung

Hinterlasst mir doch gerne einen Kommentar direkt hier im Blog, auf Facebook oder Instagram unter den entsprechenden Beiträgen.

Ich freu mich bereits auf eure Bewerbungen und eine weitere tolle Runde mit motivierten Mädels <3

Eure Carina
:-*

Schnittmuster: V-Dress by Sewera (coming soon)
Fotos: muckelie
Zu sehen bei: SewLala, DufürDichamDonnerstag

Vor vielen Jahren, noch während meiner Lehre zur Damenschneiderin, da hab ich die eine oder andere Wollhose für Kunden genäht. Damals wurde mir auch eingetrichtert, dass Wollhosen IMMER mindestens vorne gefüttert werden. Das dient dazu, dass der Stoff über die Knie nicht ausleiert und unschöne Dellen kriegt. Wenn ich also nach gut 10 Jahren schon mal Schurwolle in der Hand hab um daraus eine 20’s Pants zu nähen, dann auch richtig.

Nun da ich eigentlich nicht so sehr ein Wolle Mensch bin und es mich mit Wollstoffen nur schon mein Gedanken daran juckt,hab ich auch die Hinterhose gefüttert. Kann man, muss man aber nicht. Da das ja etwas ist, das über das man nicht so ganz alle Tage stolpert, hab ich den Prozess mal kurzerhand in die Anleitung mit aufgenommen. Um euch ein kleines ‚Extra‘ mitzugeben.

Mein Stoff hier ist so schön weich und fein, das fühlt sich super an und dank dem Futter kann ich mich auch super darin bewegen ohne an frühere kratzige Wollpullover denken zu müssen (ja ich bin jung, aber DAS kenn ich auch noch.. 😉 ). Der Nachteil am dünnen Stoff? Er zeichnet absolut alles ab, so bilden sich ab der kleinsten Bewegung natürlich auch ganz viele Bewegungsfalten. Aber stocksteif und ruhig zu stehen ist und bleibt nunmal einfach nichts für mich – schon gar nicht nur damit ein Kleidungsstück keine Falten aufweist auf den Fotos. Und wo unser Körper Falten bildet, da MUSS der Stoff darüber ja fast auch welche haben.

Mit einem guten Freund hab ich ja schon einiges gestritten was den Schnitt der Hose anbelangt – während ich die total sexy finde und der Meinung bin, dass die echt nen tollen Po zaubert, hat er mir verboten die in seiner Nähe anzuziehen. Nun denn, ich hoffe mal dass sie euch besser gefällt als ihm, ich selber fühl mich nämlich super wohl darin.

Auch ganz toll daran finde ich, wie wandelbar die 20’s Pants ist. Je nach restlichem Outfit kann sie sehr elegant und businesslike rüber kommen oder voll cool und eher in Richtung punk oder military gehen. Da ich in meinem Geschäft keinen Dresscode habe und auch in Jogginghose arbeiten kann, brauch ich kaum eine elegante Anzugshose. Die coole Variante mit den Boots hingegen, die ist absolut mein Ding. Was meint ihr, wie gefällt euch die Hose besser?

Ab sofort gibt es die 20’s Pants auch für euch als Schnittmuster zu holen – inklusive allen tollen Tipps wie dem Füttern, verschiedenen Taschenvarianten, optionalen Hosenträgern und entsprechend zwei verschiedenen Bundvarianten und vielen mehr.
Und ich geh in der Zwischenzeit dann mal noch fertig packen für die Creativa Zürich, an welcher ihr mich dieses Wochenende antreffen könnt.

Eure Carina
:-*

Schnittmuster Hose: 20’s Pants by Sewera
Schnittmuster Oberteil: Body by Sewera
Fotos: Wartenweiler Fotografie
Stoff: Stoffmarkt
Schuhe: Prada
Zu sehen bei: DufürDichamDonnerstag, SewLala

Nach dem Schnitt ist vor dem Schnitt – oder auch: wenn es auf den Winter hin gemütlich wird. Mein neues Shirt ist nämlich ein absolutes Kuschelteil, schon das Probeshirt hab ich nicht mehr ausgezogen obwohl es noch nicht mal ganz fertig war. Jetzt hier aus dem grauen Strick erst recht nicht, es ist so unglaublich bequem und angenehm zu tragen!

Der grosse Wasserfallausschnitt endet in einen weiten Kragen/Kapuze und bedeckt so jenachdem wie man sich das Shirt richtet etwas mehr oder weniger vom Dekolleté. Ich selber mag ja tiefe Ausschnitte, das wissen die Meisten wahrscheinlich. Da ich aber weiss, dass ich bei längstem nicht das Maß der Dinge bin, sollte es ja auch ‚für alle anderen‘ passen und so kann man den Ausschnitt ganz leicht etwas weiter zu den Schultern ziehen und zack – rutscht er dafür in der Mitte hoch. Somit ist er also für eine Vielzahl an Näherinnen geeignet 😉

Wenn ich schon sage dass da eine Kapuze dran ist, sollte man die natürlich auch sehen 😉 Da ist sie also, einmal auf dem Kopf. Durch die empfohlenen dünneren Stoffe die man hier verwenden sollte, fällt sie übrigens auch im Rücken gar nicht so schwer ins Gewicht und zieht den Ausschnitt nicht nach hinten, wenn man sie unten trägt.

Dass das Shirt als Longshirt gedacht ist und somit über den Po reicht, gefällt mir hier ebenfalls besonders gut. Gerade da ich mit meinem langen Oberkörper ja sonst die Schnitte eher verlängern muss für mich persönlich (mach ich übrigens auch bei meinen eigenen – auch da bin ich eben wieder nicht ganz ‚der Norm‘ nach dem Schnitte entwickelt werden), fühl ich mich hier drin puddelwohl. Zudem kaschiert er auch von der Seite her ganz gut wenn ich mal wieder etwas mehr gegessen hab (oooh, lecker Kekse!) durch die Mehrweite vom Wasserfallausschnitt.

Und ich wäre nicht ich, wenn es hierzu nicht auch wieder ein Probenähen geben würde. Ich darf euch also hier nun verraten dass es sich um den Novemberschnitt handelt – momentan als Watershirt bezeichnet (mangels besserem Namen) und ich würde mich freuen, wenn ein paar von euch mich dabei unterstützen möchten.

  • Damenlongshirt in Gr. 32 – 50
  • Für eher dünnere und weich fallende Stoffe wie Strick, Viscose- oder Baumwolljersey, Modal etc..
  • Wasserfallausschnitt
  • Kapuze
  • Bewerben bis Do, 31. Oktober
  • Bilderabgabe danach am 19. November / Veröffentlichung am 21. November

Du fühlst dich angesprochen? Sehr schön, dann hinterlass mir doch gerne einen Kommentar mit einem Link zu deiner Seite (Blog, FB, Insta, Pinterestboard mit eigenen Fotos..).

Ich freu mich auf euch!

Eure Carina
:-*

Schnittmuster Shirt: Watershirt (Probenähen)
Schnittmuster Hose: Sporty Leggings by Sewera
Stoffe: Stoffmarkt
Fotos: Mama
Schuhe: Prada

Vor kurzem hab ich euch ja schon meinen neuen goldenen Rucksack gezeigt. Und da konnte man so ganz dezent im Hintergrund meinen ebenfalls goldenen Pully erkennen. Nun heute gibt es das Kleidungsstück ohne Accessoires – ganz pur und dafür voller Glitzer 😉

Dass ich total auf Gold stehe ist ja kein Geheimnis, so trag ich z.B. seit vielen Jahren schon nur noch Goldschmuck. Zum einen weil es alles Erbstücke sind und mir wichtig sind, zum anderen weil mir das einfach mehr zusagt als Silberschmuck. Ich finde es passt besser zu mir. Also ist es doch nur logisch, dass auch meine Kleidung ab und an etwas golden sein darf 😀 Den Strickstoff hier hab ich bei Susanne von muckelie im Stofflager entdeckt und direkt abgebettelt. Das geht bei uns öfters mal so zu und her – wenn sie bei mir ist, verschiebt sich etwas Stoff von meinem Lager in ihres und wenn ich dann bei ihr bin, wird mein Lager dafür wieder grösser *kicher*

Den Goldstoff hier hab ich gleich am nächsten Tag zugeschnitten, ich wollte nämlich unbedingt einen Pully mit Kragen nähen. Ich hab mich hier für den doppelt breiten Kragen entschieden um ihn umzuklappen – der Stoff ist dünn und weich genug dafür. Am selben Abend bin ich dann mit Papa ins Kino. Kam mir ja ehrlich gesagt leicht overdressed vor – dazu hab ich nämlich auch noch meine goldene Kunstlederjacke getragen. Und geschminkt bin ich ausser auf Fotos sonst ja auch nie.. Aber hey – die schrecklich gruselige Clownfigur auf der Leinwand war mehr verkleidet als ich, also völlig okay 😉

Der Pully ist ab sofort im Shop erhältlich und ich hoffe, er gefällt euch auch so gut wie meinen Probenähmädels und mir. Diesmal waren sie wieder richtig fleissig bei der Arbeit, über 70 Exemplare sind in den Designbeispielen und es wurden sogar noch mehr genäht. Der Schnitt lässt aber auch keine Wünsche offen, mit der Wahl zwischen Kragen, Kapuze und Bündchen, 4 verschiedenen Ärmellängen und der Möglichkeit, das ganze zu einem tollen Kleidchen zu verlängern. Ich hab irgendwie das Gefühl, dass sogar mehr Kleidchen als Pullis entstanden sind. Aber das ist auch extra in der Anleitung erklärt. Dazu gibt es zwei verschiedene Vorderteile – einmal für kleinere Brüste wie meine (A – C Cup) und etwas vollere Brüste (ab D+ Cup). Die vielen Teilungsnähte sind sehr schnell genäht und versprechen eine super Passform sowie viel Spiel um den Schnitt an den eigenen Körper ideal anzupassen.

Achte nur drauf, dass du wie in der Anleitung erklärt einen bi-elastischen Stoff nimmst und die Grössenempfehlungen beachtest. Gerade Sweatstoffe und Stepstoffe sind da manchmal etwas fies und lassen sich fast bis gar nicht dehnen obwohl sie Maschenware sind.

Nun ist für mich Zeit um die Füsse hochzulegen. Also für eine Nacht zumindest. Morgen geht es nämlich direkt weiter um die nächsten Schnitte fertigzustellen und für euch vorzubereiten 😉

Eure Carina
:-*

Schnittmuster: Pully by Sewera
Stoff & Fotos von: muckelie
Zu sehen bei: SewLala, DufürDichamDonnerstag

Schon seit Tagen sind die Fotos hier in die Mediathek geladen um endlich einen Beitrag dazu zu verfassen. Und dann ist es immer plötzlich spät Abends und Zeit für’s Bett. Dabei ist das neue Outfit vom Töchterchen doch soooo cool und ich will es unbedingt mit euch teilen!

Genäht hab ich ihr einen Pull*ee von Nipnaps, das Bär Panel ist ebenfalls von Nipnaps und ich bin ja ehrlich gesagt auch schon gaaaanz leicht traurig, dass es nun nicht für mich vernäht ist. Diesmal hab ich das Kind gar nicht erst gefragt ob es ihr gefällt sondern direkt vernäht. Und voll ins Schwarze getroffen damit, sie zieht den Hoodie direkt aus der frisch gewaschenen Wäsche wieder an bevor er in den Kleiderschrank kann.

Dazu gab es auch mal wieder eine neue Jeans, da ist seit mehreren Jahren schon die PhinoChino von FeeFee mein Lieblingsschnitt für die Kids. So schnell und easy genäht und vorallem mit dem breiten Bündchen oben lieben auch die Kinder ihre Hosen. Reissverschlüsse kennen sie schon gar nicht mehr, da wir keine Kaufhosen besitzen hier. Geht halt auch viel schneller und leichter beim Umziehen im Sport z.B. mit dem Bündchen.

Die Farbkombi finden wir beide übrigens auch absolut genial – endlich passt der Lila Jeans mal zu was. Nur diese Woche im Wald wurde die Hose dafür umso schneller schmutzig. Aber hey, dafür haben wir ja ne Waschmaschine und unsere Kleider sind zum tragen und dreckig werden da 😀

Für die Fotos sind wir mal zur Abwechslung in die Altstadt gefahren – da muss ich wohl öfters mal hin für Fotos. Das eignet sich nämlich super gut als Hintergrund.

Und was näht ihr gerade so?

 

Eure Carina
:-*

Schnittmuster Pulli: Pull*ee by Nipnaps
Stoff Pulli: Bär Panel by Nipnaps
Schnittmuster Hose: PhinoChino by FeeFee

Ich habe es endlich geschafft – mein Rucksack ist tatsächlich noch dieses Jahr entstanden. Zeitweise hab ich ja gar nicht mehr damit gerechnet… Ich muss gestehen, obwohl ich den MuckSack ja echt uuuultra cool finde, weil da unter anderem auch so viel drin Platz hat, und auch unbedingt einen wollte – das mit dem Nähen war dann irgendwie ne andere Geschichte. Weil ich näh doch keine Taschen und Rucksäcke und ’solchen Kram‘. Und so kam es dann auch, dass ich das Ganze ziemlich lange vor mir hergeschoben hab.

Ausgedruckt hab ich den Schnitt von muckelie bereits während dem Probenähen. Und dann in den kommenden Tagen und Wochen all die schönen Exemplare der Mädels bewundert. Irgendwann hab ich dann auch Material besorgt oder besser gesagt, sogar einen Teil davon bekommen. Stoffwald war so lieb und hat mir den wunderschönen goldenen Canvas sowie das Kunstleder für den Boden zur Verfügung gestellt.

Ja und dann stand ich regungslos da wie ein Reh im Scheinwerferlicht. Und hab erst mal etwas anderes genäht. Und dann noch was. Und nochmals etwas. So sind die Wochen dann ins Land gezogen, der Schnitt und das Material immer weiter runter gerutscht auf meinem Zuschneidetisch, nur auf der To-Do Liste stand das ganze Projekt jede Woche auf’s Neue. Ihr merkt bestimmt schon – Rucksack nähen gehört da definitiv NICHT hin. Aber dabei ist der so wunderschön, extrem praktisch mit all den liebevollen Details die Susanne da für euch dazu gemacht hat und eigentlich ja auch gar nicht schwer zu nähen. Nur etwas zeitaufwändiger als andere Projekte vielleicht. Und vorallem keine Kleidung wie ich sonst so unter der Nadel habe. Ja stellt euch vor, ich hab es vorgezogen 8 Stunden lang von Hand winzig kleine Paillettenapplikationen anzunähen anstatt mich endlich mal an den Rucksack zu setzen. Das will schon was heissen.. 😉

Und dann war da im Hinterkopf immer dieses schlechte Gewissen weil ich doch längst hätte Fotos abliefern sollen von Stoff & Schnitt. Und stand immernoch davor und konnte mich nicht zum Anfangen bewegen. Ich versteh nun auch wie es anderen geht, die so vor einer Hose oder Jacke stehen. Schwierig ist es nicht, nur ein grosses Projekt. Zum Glück bin ich ja aber privat sehr gut mit Frau muckelie befreundet und so haben wir uns mal wieder zum Nähen getroffen. Und ich den nötigen Tritt in den Po gekriegt um den MuckSack mit ihr zusammen dann auch endlich mal zu machen.

Und schaut euch nur mal das fertige Teil an – ist er nicht ganz wunderbar geworden? Ich bin wirklich sehr, sehr zufrieden damit und weiss auch gar nicht mehr so genau, warum ich es denn so lange aufgeschoben hab. Okay vielleicht auch doch, ich hab nämlich jeden einzelnen Stich daran gehasst. Wirklich. JEDEN! Aber wie man sieht hab ich durchgehalten – weil ich ja wusste wie toll er sein wird, wenn der Rucksack fertig ist. Und nun hab ich ihn schon getragen und einige neidische Blicke erhalten. Ja genau, SO COOL ist er! Ein besonders Highlight ist der Reissverschluss auf der Seite, durch den man besonders leicht an den Inhalt kommt, gerade auch wenn man ihn noch über die eine Schulter hängen hat wie ich das ganz gerne mache. Das war bei meinem alten Rucksack (den ich tatsächlich noch aus der Schulzeit habe) nämlich immer total ätzend wenn ich nicht gut da dran gekommen bin.

Das Trinkflaschenfach muss auch einfach sein, ich gehör eh zu den Leuten die tendenziell zuwenig trinken und daher ist es umso wichtiger, eine Flasche voll Wasser oder Tee dabei zu haben. Und guckt mal, sie passt sogar perfekt dazu – ich hab nämlich vor einigen Jahren mal irgendwo eine in Gold ergattert <3

Überhaupt hab ich diesmal wirklich viel Liebe ins Detail gesteckt und mir gedacht: wenn ich das Ding schon mache – dann auch richtig. Mit allem passenden ‚getüddel‘. Auch wenn das in den Augen der Meisten von euch wohl nicht unter Tüddelkram geht, aber für meine Verhältnisse sind passende Kordelstopper und Endteile, Ösen und überall die passende Farbkombination sowie der tolle Regenbogenreissverschluss schon ziemlich viel. Sonst bin ich ja eher so der ’schwarz – grau – gold‘ Typ und hab eher selten etwas anderes an. Aber immerhin genau die Farben die hier auch am Rucksack sind, Bordeaux und Khaki find ich nämlich voll schön und angesichts dessen, dass ich kaum mit Farben spiele, mag ich die Kombi hier doch sehr und finde sie auch ziemlich gelungen…

Durch die dick wattierten Träger und den ebenfalls wattierten Rücken ist der Rucksack auch super angenehm zu tragen. Da ich ja absolut kein Taschenmensch bin (also ich hab zwar einen Handtaschenschnitt gekauft vor 1,5 Jahren und auch schon alles an Material zusammen – aber weiter als Schnitt drucken bin ich auch da noch nicht), trag ich ab sofort den MuckSack wohl ziemlich oft mit mir rum. Weil Rucksäcke mag ich. Taschen zwar auch, aber eher nicht so an mir.

So und wenn ihr nun nach dem langen Beitrag noch hier seid, dann kann ich euch Schnitt & Material nur empfehlen – ich bin nämlich voll und ganz zufrieden mit dem MuckSack und dem Canvas und weiss jetzt schon, dass noch zwei weitere folgen werden. Irgendwann dann. Wenn mich die Kinder dazu überreden können, ihnen auch je einen zu nähen 😉

Wie ist das bei euch so, was sind eure ‚Nähangst‘-Projekte die ihr vor euch her schiebt? Sagt mir jetzt bloss nicht, dass ich damit ganz alleine bin! 😉

 

Eure Carina
:-*

Schnittmuster Rucksack: MuckSack by muckelie
Stoff: gesponsert von Stoffwald
Fotos: by muckelie

Während dem Probenähen vom Shirty kam die Frage auf, ob es den Schnitt denn auch wintertauglich geben würde? Na das hab ich doch direkt aufgeschnappt und während der letzten Wochen schon mal angefangen vorzubereiten. Und was soll ich sagen? Ich liebe den Pully genauso sehr wie meine Shirty Kleidchen <3

Die Teilungsnähte sind hinten bis in die Schulternaht gezogen und vorne laufen sie in den Halsausschnitt hinein. Somit schmiegt sich der Schnitt ganz wunderbar an den Körper an. Ich steh ja total auf anliegende Sachen, auch wenn ich zwischendurch mal in etwas oversize rumlaufe. Dennoch greife ich gerade für ‚hübsch‘ meist zu den schmal geschnittenen Kleidern. Der Pully ist also wie gemacht für mich. Okay hab ich ja schliesslich auch genau nach meinem Wunsch entworfen 😉

Was an einem kuschelig warmen Pully natürlich nicht fehlen darf, ist eine Kapuze. Optional kann der Schnitt auch mit einem Kragen oder Bündchen genäht werden, davon gibt es demnächst dann mal Bilder. Wie schon beim Shirty lässt sich der Pully ganz easy als Langsarmshirt oder eben zum Kleid wie hier verlängert nähen. Obwohl ich schon ganz viele Winterkleider habe (ich sollte mal aussortieren – mag jemand welche davon?), hatte ich so richtig Lust darauf mir mal wieder was aus Alpenfleece zu nähen.

Der Pully dreht sich auch bei schwerem Stoff wie hier ganz wunderbar, ein Grund mehr warum ich das Kleid total liebe <3 Weil da bin ich dann doch immernoch ganz fest Mädchen, Drehkleider sind einfach bezaubernd 😉 Und darum darf auch ein Drehbild nie fehlen..

Wie das bei einem neuen Schnitt so ist, will er natürlich auch getestet werden. Und da kommt ihr ins Spiel. Wenn euch der Pully mit all seinen Optionen anspricht und ihr innerhalb der nächsten 2 – 3 Wochen Zeit und Lust habt, den Pully mit mir zusammen zu testen, dann meldet euch doch gerne mit einem Kommentar.

Hier nochmals zusammengefasst:

  • Pully in den Grössen 32 – 50
  • Unterteilungen für viel Weite im Saum
  • Unterschiedliche Vorderteile für A – C Cup und D+ Cup
  • Wahlweise als Shirt oder verlängert zum Kleid
  • Mit Kapuze, Kragen oder Bündchen
  • Verschiedene Ärmellängen

Hinterlasse mir doch gerne auch gleich einen Link zu deiner Seite, damit ich mir ein Bild von dir machen kann. Das kannst du natürlich auch auf Facebook oder Instagram unter den passenden Posts.

Ich bin gespannt wie euch der Pully gefällt und wie gross unsere Gruppe diesmal wird 🙂

Eure Carina
:-*

 

Schnittmuster Kleid: Pully by Sewera (coming soon)
Schnittmuster Hose: Sporty Leggings by Sewera
Fotos by: Wartenweiler Fotografie
Schuhe: Prada
Zu sehen bei: SewLala, DufürDichamDonnerstag

Da ich immer wieder und von allen Seiten nach mehr Infos zum Thema Homeschooling gefragt werde, hab ich euch mal ein paar Daten und Erzählungen aus unserem Alltag gesammelt. Schliesslich ist jetzt genau 1 Jahr rum seit wir damit angefangen haben. Achtung: Nur weil es bei uns so funktioniert heisst das noch lange nicht, dass es bei euch auch so sein muss! Gerade auch die gesetzlichen Vorlagen sind überall anders, daher kann ich euch nur erzählen, wie das bei uns läuft.

Als aller erstes mal vorne weg: NEIN wir können nicht einfach machen wie es uns beliebt. Wir haben exakte Vorgaben was in welchem Zeitrahmen gelernt werden muss. Die Einteilung innerhalb dieses Zeitrahmens und die Umsetzung WIE genau das abläuft – da ist bei uns die Freiheit.

Grundlage für unseren Unterricht ist der kantonale Lehrplan, dieser muss erfüllt werden laut Gesetz. Darin sind für alle Fächer Lernziele zu verschiedenen Themen angegeben. In Mathematik & Deutsch ist das klar definiert, in Realien (Geschichte, Geografie, Biologie, Physik & Chemie) ist es etwas offener gestaltet, dort können wir uns selber ein Thema aussuchen solange es die erforderlichen Fertigkeiten trainiert. So ist zum Beispiel vorgegeben in welchem Schuljahr (resp. ab nächstem Jahr mit Lehrplan 21 dann in welchem Zyklus) man etwas über die eigene Gemeinde, den Bezirk, den Kanton, die Schweiz und später die Kontinente lernen muss. Während wir in Deutsch, Mathematik und Englisch jeweils Lehrmittel von der Schule gestellt bekommen, suchen wir uns für Realien selber unsere Wissensquellen zusammen. So haben wir im ersten Quartal das Thema Hühner behandelt – ein sehr vielfältiges Thema. Wir haben verschiedene Rassen angeschaut, ausgerechnet wie gross ein Hühnerstall in unserem Garten sein könnte und das Material berechnet, welches wir hierzu brauchen würden, wir haben angeschaut was sie für ihr Wohlbefinden benötigen, welches Futter man ihnen am besten gibt und auch was die Codes auf Kaufeiern bedeuten.

Als kreative Familie dürfen bei uns auch die Schulhefte bunt werden, so schreibt auch Töchterchen am liebsten mit ihren neuen bunten Stabilo Point 88 Stiften jeden Absatz in einer anderen Farbe. Dank der tollen pastellfarbenen Leuchtstifte swing cool – ebenfalls von Stabilo – die ihr auf dem ersten Bild seht, kann auch jedes Thema auf unserer Planung direkt im Heft markiert werden.

Was mich zum Thema Planung bringt. Vor Schuljahresbeginn stelle ich für das ganze Schuljahr eine detaillierte Planung zusammen. In dieser ist für jedes der Hauptfächer eine Wocheneinteilung mit den vorgesehenen Lehrmitteln, zu bearbeitendem Thema und dem damit zu erreichenden Lernziel enthalten. Für die kreativen Fächer haben wir eine Quartalsplanung, resp. Sport & Musik macht das Töchterchen im Turnverein, der Hip-Hop Tanzschule und im Klavierunterricht der Musikschule.

Unser Unterricht findet übrigens nicht nur immer am extra Schultisch statt – wir sind auch oft unterwegs, so haben wir Freunde mit eigenen Hühnern besucht, dort durfte sie praktische Erfahrung sammeln, Hühner halten (seht ihr wie sie strahlt?), ausmisten (okay das war etwas weniger spassig), Eier sammeln.. Ein kleines Modell eines Hühnerstalls werden wir nach den Herbstferien noch im Werkunterricht basteln.

Ein- oder zweimal im Jahr werden wir von der Schulinspektorin zusammen mit jemandem aus der Schulpflege besucht. Dabei gucken sie uns beim Unterricht über die Schultern und führen ein Gespräch mit dem Kind um festzustellen ob sie das auch wirklich will, sowie einer Besprechung mit den Eltern. Da bei uns die Grosseltern ebenfalls involviert sind in den Unterricht, werden wir einen sehr vollen Schultisch haben in ein paar Wochen.

Vorab reiche ich ein Portfolio in ein dem ich den Unterricht dokumentiert habe inklusive Stichworten zur Sozial- und Selbstkompetenz.

Ihr seht also, dass da doch ziemlich viel Arbeit drin steckt. Aber das Lachen meines Kindes ist die Arbeit absolut Wert – schon kurz nachdem sie vor einem Jahr den letzten Schultag in der öffentlichen Schule hatte, ist sie wieder aufgetaut, hat angefangen von sich aus Fragen zu allen möglichen Themen zu stellen, sich viel mehr ins Familienleben integriert und wir zwei haben eine sehr viel bessere Beziehung als zuvor.

 

Wenn ihr nun noch weitere Fragen habt, euch irgendetwas genauer interessiert oder ihr einfach eure Meinung dazu kund tun möchtet, dann lasst mir doch einen Kommentar da! Gerne sammle ich weitere Inputs worüber ich erzählen soll um mehr Aufklärung über unser Leben zu geben.

Eure Carina & Tochter
:-*

 

Stifte gesponsert von Schulkids.ch / Fineliner Point 88 & Pastellfarbene Leuchtstifte von Stabilo

Rot ist ja bekanntlich die Farbe der Liebe und Leidenschaft. Hab ich zumindest so gehört. Nun dann darf ich euch heute mal mein neues, leidenschaftliches Kleid zeigen *kicher*

Das WrapDress ist seit wenigen Stunden online und ich musste natürlich die finale Schnittversion auch nochmals für mich testen.

Schon vor langer Zeit hab ich mal ein ähnliches Kleid gesehen mit schwarzem Grund und roten Highlights. Um etwas mehr aufzufallen hab ich das für mich einfach umgedreht. Schwarz trag ich ja sonst schon oft genug, da darf es ruhig auch mal ein richtig knalliger Farbfleck sein. Ich brauch ja eine Ausrede um roten Lippenstift aufzutragen 😉

Gut der Stoff ist jetzt zugegebenermassen nicht unbedingt vorteilhaft – er zeichnet absolut ALLES ab. War schon schwer genug eine Unnerbüxe zu finden in meiner Schublade deren exakte Form man von aussen nicht sieht 😉 Und dann hab ich in dem Stoff plötzlich einen gut sichtbaren BAUCH :-O Aber hey, da waren mal 2 Kinder drin und ich muss mir wohl auch langsam eingestehen dass die Zeiten vom sixpack nun vorbei sind. Oder in Zukunft wieder etwas festere Stoffe vernähen, damit man das nicht so sieht.

Wer mir auf Facebook folgt hat es vielleicht schon gesehen – dieses Mal hatten wir einen kleinen Fotocrasher beim Shooting dabei. Das kommt davon, wenn man mitten auf dem Spazierweg fotografiert 😉 Der süsse kleine Hund wollte unbedingt auch auf’s Bild. Passt ja auch super dazu!

Na was meint ihr so zum Kleid – kann ich das mit dem Farbschema schon mal in die engere Wahl der Festtagsoutfits nehmen?

Eure Carina
:-*

Schnittmuster: WrapDress by Sewera
Stoffe: Stoffmarkt
Fotos: Mama
Schuhe: Prada
Zu sehen bei: SewLala, DufürDichamDonnerstag

Zur Zeit rattern die Maschinen fast rund um die Uhr. Der Herbst ist so ganz plötzlich da und die armen Kinder haben nichts warmes mehr anzuziehen. Aus mit völlig unerklärlichen Gründen ist nämlich alles vom letzten Jahr zu klein :-0

Da kam mir die neue Datei von Blueb.ch gerade recht, schon länger bin ich dort im Testerteam und als ich die gesehen hab wusste ich – nach bald einem Jahr Pause muss der Plotter mal wieder entstaubt werden! Und unter den Plott gehört natürlich auch ein neues Shirt. Oder Pulli in diesem Falle hier.

Den wohl letzten Sommertag hab ich drum morgens im Atelier und nachmittags draussen mit der Kamera verbracht. Und soll ich euch was verraten? Ich bin total neidisch auf Töchterchens Pulli! Den hätt ich auch unglaublich gerne <3 Will sie aber leider nicht hergeben. Okay kann ich verstehen, mir wär der ja dann doch etwas gar klein 😉

Der Plott ging übrigens super easy zu schneiden und zusammensetzen, bei mehrfarbigen Motiven stell ich mich manchmal ja etwas ungeschickt an, aber hier hatte ich keinerlei Probleme und hab auch gleich jegliche Glitzerfolien durchgetestet die noch so im Lager geschlummert haben 😉

Na wie sieht es bei euch aus, auch voll in der Herbst-/Winterproduktion angekommen oder gar schon fertig damit?

Eure Carina
:-*

Plotterdatei: Mon ChouChou by Blueb.ch <- Schweiz / DE & AT -> Mon ChouChou by Blueb
Schnittmuster Shirt: Co-Z Kids by Sewera abgewandelt für Rundhalsausschnitt