pullovernaehen

Toaster – toasty warm

Der Toaster ist ein weiterer Lieblingsschnitt in meinem Schrank, ebenfalls übersetzt von der Annika von Nähconnection. Für mich persönlich habe ich den Schnitt etwas verlängert, zur Zeit ist es ja aber total in, so kurze Pullis zu tragen. Wenn man denn die passende Jeans dazu hat. Da ich bislang erst über eine HighWaist Jeans verfüge (die zweite ist nun aber endlich zugeschnitten!), müssen für mich aber momentan die Pullis auch entsprechend noch mit Hüfthosen tragbar sein. Also schnell für den langen Oberkörper noch 5cm angesetzt.

toastersweater

Sweater rot meliert

Dieser Traumstoff hier, ein stark melierter, roter Sweat, liegt bereits seit über einem Jahr vorgewaschen in meinen Stoffbergen. Eine ganze Weile lang hat er mir auch als Decke auf der Couch gedient, er ist total kuschelig weich und warm. Nun endlich hat er seine Bestimmung gefunden und als ich den Schnitt gesehen habe, wusste ich gleich, dass ich ihn aus dem Stoff hier nähen werde.

Raglanpullover

Signs plotten – @

Durch eine ganz wunderbare, kleine Facebookgruppe bin ich näher in Kontakt mit Faina, dem kreativen Kopf hinter Kommplott gekommen. Sie zaubert immer wieder ganz tolle Plotts, so wie auch diesen hier, aus der Serie ‚Fashion Signs‘. Gesehen – verliebt – gekauft. Inzwischen darf ich bei ihr eine neue Serie probeplotten und ooooh ich sag euch, die Motive sind absolut traumhaft! Aber mehr dazu in einem späteren Post, weil ist ja noch in der Probezeit 😀 Jedenfalls werden von den Signs auf alle Fälle noch mehr folgen, die sind echt absolut ganz und gar nach meinem Geschmack 🙂

sewingpatterntoaster

Fashion Sweater nähen

Der Toaster ist ein extremes Turboteil, zugeschnitten, beplottet und genäht in gerade mal 40 Minuten, das geht also ruckzuck in der Mittagspause oder abends noch schnell, wenn man etwas neues für den nächsten Tag braucht. Ich bin da ja so ein Spezialist, ich nähe mir lieber nochmals schnell ein neues Teilchen, als dass ich die Wäsche falte und verräume. Ja gut, muss zwischendurch natürlich auch sein (mit zwei Kindern sogar ziemlich oft), aber manchmal, da hängt mir einfach alles was im Schrank hängt, total zu den Ohren raus. Dann muss halt eben ein neuer Kuschelpulli her. Wenn man das ja auch so einfach und schnell kann, dann sollte man das ruhig öfters mal machen, finde ich 😀

ATKommPlott

Roter Toast(er)

Meine Finger sind schon bald so rot wie der Stoff, auch diese Bilder hier sind bei dem Megashootingtag mit den 7 Outfits entstanden, weshalb ich bereits etwas eingefroren da stehe. Leicht verschwommene Schneeflocken haben sich ins Bild geschlichen.. Wie gut aber, dass ich nun immer noch ein paar weitere Fotos auf Lager habe. Denn zur Zeit ist hier so ganz und gar nicht ans Nähen zu denken. Ich bin schon froh, wenn ich mal eine SM ausdrucken kann, bis ich dann allerdings zum nähen komme, ist es schon gefühlt WOCHEN später 😮
Ja das Leben ausserhalb von Blog & Sewera hält mich gerade ganz schön auf Trab, aber ich will endlich meinen neuen Schnitt fertig kriegen. Bevor der Winter ganz vorbei ist. Weil Mama hatte gestern Geburtstag und geplant ist ja da eigentlich, ihr Geschenk auch noch vor dem Hochsommer fertig zu kriegen 😀
Nun auch auf diesem Wege nochmals:
Ich hab die lieb, Mama <3

Und damit euch allen eine schöne Woche :-*
Eure Carina

 

Schnittmuster Pullover: Toaster #1, in Deutsch von Nähconnection
Schnittmuster Hose: Skinnyjeans by Sewera
Stoffe: Lager, vor Ewigkeiten gekauft…
Fotos: Tschmasi
Zu sehen bei: RUMS

Colorsplash

Photoshootings

Des öftern höre ich, dass ich mich vor der Kamera immer so toll gebe, ja gar dass ich photogen bin. Meine Mama hätte vor ein paar Jahren noch darüber gelacht 😉
Tatsächlich hab ich aber schon einige Jahre bevor es Sewera gab, etliche Male vor der Kamera gestanden. Durch Modelplattformen bin ich an diverse TFP Shootings gekommen und habe es damals wie auch noch heute geliebt <3

am brunnen

Alte Fotos – Sewera als Teenager

Ja schon so einige Jahre sind die Fotos aus dem heuten Post alt. Durch eine Probeplottgruppe von Kommplott sind wir vor einigen Stunden aufs Thema Germany’s Next Topmodel gekommen. Gerne oute ich mich auch ganz öffentlich – ich schaue das seit der allerersten Staffel. Vorallem wegen der atemberaubenden Abendroben und der ausgefallenen Shootings. Den Rest spule ich inzwischen grosszügig vor. Als Inspiration nutze ich es dennoch bis zu heutigen Tag ganz gerne. Jedenfalls sind wir in besagter Gruppe dann etwas näher aufs Modeling und Photoshootings eingegangen, ich habe erzählt, dass ich dies bereits vor einigen Jahren angefangen hab. Und so bin ich drauf gekommen, heute einige alte Bilder mit euch zu teilen. Zu zeigen dass ich nicht immer so war wie heute. Dies war ein langer und steiniger Weg. Aber ich würde ihn immer wieder gehen.

pretty in pink retro

The Lady with the pink hair

So einige Phasen habe ich durchgemacht. Knall pinke Haare war nur eine von vielen Stationen. Aber meinen Typ von null auf jetzt verändern, ja das mache ich immer noch gerne. Erinnert ihr euch noch an Bilder vom Sommer? Lange, blonde Haare. Und jetzt, mal ratsch ab, mit Sidecut – etwas edgy aber total ICH. Meine Haarfarbe (und Schnitt) änder ich so oft, wie andere ihre Unterhosen. Zumindest hab ich mir das damals sagen lassen. Nachdem ich von pink via violett, türkis, royalblau, weiss – von gaaaanz lang zu ganz kurz (damals ebenfalls schon mit Sidecut) gewechselt habe.

Shooting Carina Bachmann

Red phoenix

Auch rot war dabei eine Station und dies ist und bleibt eines meiner absoluten Lieblingsbilder. Seit ich mein Tattoo habe, waren die Fotografen davon fasziniert und wollten immer noch ein, zwei mit Fokus darauf machen. Irgendwie scheint es eine magische Anziehungskraft auszustrahlen. Für mich bedeutet es aber noch viel mehr. Der Phoenix ist mein kleines ‚Stehaufmännchen‘, er steht immer wieder aus der Asche auf, nachdem er verbrannt ist. Jedes mal noch etwas schöner als das Mal davor. Seit Kindheitstagen (genau genommen seit Harry Potter Band 2) faszinieren mich diese Fabelwesen.

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Eisprinzessin

Ein Bodypainting habe ich auch bereits über mich ergehen lassen. Hier stelle ich eine Eisprinzessin – oder Königin dar. Wir haben zwei verschiedene Motive gemacht, einmal die Böse, mit den weissen Linsen hier. Mein erstes Mal Linsen und ich hab damals noch Hilfe gebraucht, diese einzusetzen. Von der lieben, netten Prinzessin hab ich leider kein bearbeitetes Bild mehr abgespeichert, aber dieses hier ist auch definitiv mein Lieblingsbild aus besagtem Shooting.

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danceshooting

Tanzshooting

Hier bin ich mitsamt Kind nach Luzern gefahren, nachdem ich den Aufruf für die Tanzbilder gesehen habe. Vor einigen Jahren habe ich noch Hiphop getanzt, ausserdem mochte ich durch das Geräteturnen auch einige Ballettfiguren machen. Gesagt, getan – in einer grossen Scheune waren diverse Sets aufgestellt, eine Visagistin hatte leckere Snacks vorbereitet und wir Models durften uns überall verwirklichen. Ich erinnere mich noch daran, als sei es gestern gewesen, wie der Fotograf davon fasziniert war, dass ich mich so lange im Winkel halten konnte. Und er wollte noch ein Foto machen, und noch eines… *kicher*

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Crazy Girl

Ein letztes Bild hab ich noch für euch. Bei diesem Set war der Fotograf ‚total geflasht‘ (seine Aussage!) und hat extra für dieses Bild ein Photoshopset gekauft, nur für mich ganz alleine. Mensch ich sag euch, da war ich doch schon ganz schön geehrt und bestimmt auch leicht rot geworden, als er mir das erzählt hat. Und wie ihr seht – ja ich war auch damals schon genauso verrückt wie heute, nur halt auf eine etwas andere Art 😉

Nun bin ich aber echt richtig gespannt auf eure Reaktionen, was meint ihr zu meinen Bildern..? Oh und versprochen, das nächste Mal gibt es wieder etwas selbst genähtes, ich hab ja noch so das eine oder andere Teilchen in der Pipeline 😀

Eure Carina

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Hahnentritt oder Pied de coq

Seit Beginn meiner Ausbildung hatte ich ein Trauma mit diesem Muster. Damals musste ich einen Rock nähen aus Pepita – der kleinsten Form des Hahnentrittes (auch als pied-de-coq bekannt). Die Mustergrösse dort betrug ca. 5mm und musste natürlich auch mit nahtverdecktem Reissverschluss und Eingriffstasche exakt passen. Also hab ich von da an einen ziemlich grossen Bogen um das Muster gemacht, das hat mir erst mal gereicht. Schön ist es aber eben doch, sehr edel fand ich es immer. Pepita ist immer noch ein ‚Hassmuster‘, Pied-de-poule (die mittlere Grösse, 1-2cm) in meinen Augen meist eher altmodisch. Ja aber den Stoff hier, den musste ich einfach haben als ich am Markt über ihn gestolpert bin. Durchzogen mit Lurexfäden schimmert er sehr glamourös.

Pieddecoq

Jasper Pullover

Verarbeitet hab ich meinen Stoff zu einem Jasper. Dies ist einer der tollen neuen Schnittmuster, welche nun über Nähconnection auch auf Deutsch erhältlich sind. Für mein Edelexemplar hab ich auf alles verzichtet, keine Taschen, keine Lasche am Kragen. Ganz pur und schlicht gehalten, ich finde der Stoff reicht hier völlig aus für das besondere Etwas.

snowfashionshooting

Edlen Pullover selber nähen

Wer mir schon länger folgt weiss, dass ich es gerne etwas ausgefallen mag. Also klar trag ich auch meine Kuschelhoodies, davon wird es in nächster Zeit sogar noch einige zu sehen geben. Aber schlussendlich komm ich eben immer wieder zu diesen etwas ‚anderen‘ Dingen zurück. Es muss sich einfach des öftern von den ganzen Mainstream Klamottenläden abheben. Da ich ja eh fast keine gekauften Kleider mehr trage, ist das zumindest kein Problem für mich. Und wenn ich noch nicht weiss, was ich am nächsten Tag tragen soll, dann setz ich mich halt einfach schnell an die Maschine 😉

strickpullover

Winterpullover mit Glitzer

Mein Jasper hier war das zweite Teil nach diesem Schnitt, Nummer eins werdet ihr in den nächsten Tagen/Wochen auch noch zu Gesicht bekommen. Am längsten hab ich für den Zuschnitt gebraucht. So schön der Stoff auch aussieht, so war es doch eher eine ziemliche Qual ihn gerade zuzuschneiden. Er ist sehr ‚flutschig‘ und dank der Lurexglitzerfäden auch ein Rollschneidertöter. Da musste ich doch an so manch einer Stelle noch ein zweites Mal drüber. Und gefusselt hat der sag ich euch! Die ganze Matte sah danach wie ein Schlachtfeld aus *kicher*. Aber hey, das Ergebnis zählt, nicht?

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Strickpulli im Schnee

Die Bilder sind am selben Nachmittag entstanden wie auch die Hepburn Fotos schon. Der Marathon Tag mit den 7 Outfits. Dies hier war das erste Ensemble, da seh ich noch einigermassen frisch aus. Apropos frisch, das war es auch! Der Strickstoff ist eher dünn und ich hatte das Gefühl, jede Schneeflocke die auf mir gelandet ist, zu spüren. Aber der Schnee musste einfach sein, auch wenn ich ihn so ganz und gar nicht mag. Auf Bildern sieht er einfach zauberhaft aus. Wie gut, dass wir an jenem Tag so viele Bilder gemacht haben, inzwischen ist nämlich wieder alles braun hier.

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Strick-Jasper

Meinen Posen sieht man ja die Temperatur schon etwas an, ständig die Hände in den Taschen meiner Skinnyjeans, um sie zumindest etwas aufzuwärmen. Dafür passt der Nagellack (wurde ich heute schon bei den Nähconnies drauf angesprochen *hihi*).
Nun denn, ich friere gleich wieder beim Anblick des nassen, kalten, weissen Zeuges und kuschle mich mal gemütlich in mein (Kunst-)Fell ein. Wie immer freue ich mich auf eure Gedanken zu meinen Teilchen hier und hoffe, dass es euch gefällt <3

Eure Carina

 

Schnittmuster Pullover: Jasper (Im BeCozy Set auf Deutsch)
Schnittmuster Jeans: Skinnyjeans by Sewera
Stoffe: Markt
Fotos by: Tschmasi
Zu sehen bei: RUMS

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Crop Top & Skirt

Das mit diesen Crop Tops ist ja so eine Sache. Ich mag sie total, hör aber auch je nach Länge immer mal wieder ‚das ist doch zu kurz?‘. Ja wenn ein solches Oberteil bis zur Kante der Jeans oder eines Rockes kommt, dann kann das manchmal komisch wirken. Ganz bewusst hab ich mich hier deshalb auch für die wirklich kurze Variante entschieden. Dazu den Rock etwas tiefer getragen und schwupp, gewünschter Bauchfrei-Effekt da.

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Winterdress two pieces

Okay das mit dem Winter ist wohl ein weiterer Streitpunkt. Weil bauchfrei und so…. Aber beide Teile sind aus total kuschelig warmen French Terry genäht und somit eben doch Herbst/Winter Material 😀 Gut, abgesehen von den Fotos und vielleicht mal einer Party trag ich das eher selten kombiniert. Wobei doch, Zuhause ist es schön warm und da mag ich das dann auch genau so.

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Faltenrock mit Bund

Der Rock hat ganz tolle Extras, zum einen die Taschen in den Seitennähten, in welchen ich zwischendurch versucht hab, meine Finger etwas aufzuwärmen. Man bedenke die Temperatur, die um den Nullpunkt war und stelle sich dazu eine äusserst eisige Biese vor. Die durch Mark und Bein geht! Aber hey, meine liebe Jasmin von Tschmasi hat mir dafür mal wieder ganz wundervolle Fotos gezaubert <3
Ich schweife ab – zurück zum Rock. Dieser bekommt dank der Quetschfalten eine wunderschöne Fülle. Der Formbund wird verstärkt, damit auch bei elastischen Materialen wie meinem hier nix rutscht. Dazu wird er mit einem Reissverschluss im Rücken geschlossen und ist dadurch für die meisten Stoffe geeignet.

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Sweatshirt

Meinem Outfit hat noch irgend etwas gefehlt. Als ich fertig war mit nähen (übrigens beides sehr schnelle Teile 😉 ), da war es noch ziemlich langweilig, so gar nicht ‚Seweralike‘ wie meine Mädels jetzt sagen würden.. Also musste ein Plott her, das richtet immer alles *kicher*.
Etwas Inspiration in den Weiten des Internets gesucht und über das hier gestolpert. Für gut befunden und ruckzuck in eine Plotterdatei umgewandelt, keine 10Minuten später war mein Outfit dann auch komplett.

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My Paris Dress

Entstanden ist dies alles bereits Ende letztes Jahr im Zuge eines Probenähens. Zu Beginn noch unter dem Arbeitstitel ‚X-Mas Dress‘, hab ich es auch tatsächlich als Weihnachtskleid genäht. Gut, getragen hab ich schlussendlich etwas anderes, aber davon erzähl ich euch demnächst mal noch 😉 Jedenfalls freu ich mich immer ganz besonders, wenn ich bei fremdsprachigen Probenähen mitmachen darf, das ist ja doch immer nochmals etwas anders als ich es mich hier so gewohnt bin. Irgendwie eine andere Atmosphäre, nicht schlechter, nicht besser, einfach anders. Internationaler halt 😀

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Black & Blue

Die Farben hier sind ja auch absolut meine, noch immer ist wohl fast die Hälfte meines Kleiderschrankes mit den diversen Nuancen von SCHWARZ gefüllt. Man glaubt es wohl kaum, zeig ich doch hier meist eher farbenfrohe Sachen, aber Basics unterschlag ich hierbei auch des öftern mal 😉 Schwarz macht halt aber schlank. Und schwarz passt immer zu allem. Dazu Blautöne, die mag ich auch ganz dolle, auch wenn ich eigentlich eher der Typ für warme Farben bin. Aber ich hab blaue Augen, blonde Haare, da geht blau immer. Und ein Paar meiner Lieblingsschuhe passt so prima dazu – ja die DiamondHeels gehen halt immer (bilde ich mir das nur ein, oder trag ich in letzter Zeit fast nur noch diese Marke?). Gegen Ende unseres Photoshootings haben dann zusätzlich auch meine Finger und Zehen farblich bestens gepasst, ja es war wirklich ‚Arschkalt‘ wie ich meist zu sagen pflege (ausser Hörweite der Kinder natürlich!).

Na und was ist eure Meinung zu meiner Farbkombi und nehmt ihr auch mal blaue Finger in Kauf für ein paar wenige Bilder? Oder bin ich einfach ein bisschen zu Verrückt *hihi*

Eure Carina
:-*

 

Schnittmuster Rock & Shirt: Paris Party Dress by Mummykins & me
Stoffe: Lokaler Stoffladen
Schuhe: DiamondHeels
Fotos: Tschmasi
Zu sehen bei: RUMS

streifenpullover

Rollkragenpullover

Als Annika von Nähconnection uns ‚Connies‘ den Hepburn Schnitt gezeigt hat, war ich ja erst ein klein wenig skeptisch. Passen Rollkragenpullis zu mir? Ich hab nur 1 oder 2 in den Tiefen meines Schrankes vergraben, die ich nie trage. Aber doch, die Bilder haben mir zugesagt und eigentlich konnte ich ja schon einen brauchen. Ist ja schliesslich ziemlich frostig hier bei uns..

hepburnturtleneck

Goldstreifen Rolli

In meinem Stofflager hab ich ein wunderschönes Schätzchen gefunden, Strick in violett mit goldenen Streifen, inkl. Lurexfäden drin. Ein kleiner edler Traum für meine elegante Interpretation des Rollis. Ja gut, er ist nicht ganz blickdicht, aber mit einem klassischen schwarzen BH drunter stört mich das nicht gross. Nur der in Neonpink, den ich zur Anprobe anhatte, ja der hat da mal so richtig schön geknallt drunter. Ich sag euch, meine Mädels, denen ich ein schnelles Selfie geschickt hab, die haben ganz schön herzlich gelacht 😉

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Edler Rollkragen Pullover

Mangels passendem Garn habe ich die Säume mit der Kettelnaht meiner Coverlock gemacht, so konnte ich mich mit nur einer kleinen Garnrolle durchschummeln. Hat für den feinen Strick auch super gepasst hier. Kombiniert ist mein Pulli einmal mehr mit einer Skinnyjeans, ich trage ja fast ausschliesslich meine selbstgenähten Jeans. Sie passen nun mal einfach viel besser an meine Figur, die alles andere als Konfektionskonform ist. So ist auch mein Pulli um ein paar Zentimeter verlängert, um meinem eher langen Oberkörper gerecht zu werden.

turtleneckshirt

Hepburn Turtleneck

Für die Fotos haben wir uns im Ballypark breit gemacht, da hat es unendlich viele Ecken und Möglichkeiten. Unter anderem auch dieses sehr edel wirkende Gebäude. Nun ja, viel davon seht ihr zwar nicht, aber ihr könnt ja einfach meiner Aussage glauben *kicher*. Ich hab mich jedenfalls trotz Schnee und Eis dort ganz wohl gefühlt und meine liebe Jasmin von Tschmasi hat wie immer super schöne Bilder gezaubert <3

rollkragenpulli

Schnittmuster Hepburn nähen

Der Hepburn Turtleneck ist extrem schnell genäht und sollte als Basicteil in keinem Kleiderschrank fehlen, bei mir werden auf jeden Fall noch eine Hand voll mehr folgen. Ja wenn man in einer halben Stunde von Stoff ausbreiten bis zur letzten Naht fertig ist, dann nenn ich das doch echt mal einen schnellen Näherfolg! Vielleicht seh ich ja demnächst noch einige mehr von den Rollis rumflattern in den ganzen Nähgruppen – ich würde mich freuen, ebenso wie über Kommentare und Feedback zu meinem Outfit hier <3

Eure Carina
:-*

Schnittmuster Rollkragenpullover: Hepburn Turtleneck
Schnittmuster Jeans: Skinnyjeans by Sewera
Fotos by: Tschmasi
Zu sehen bei: RUMS

corsagenkleid

Ballkleid nähen

Meine heimliche Leidenschaft sind ja glamouröse Abendkleider, Ballkleider, Cocktailkleider und Brautkleider. Also näh ich ab und an eines. Einfach so, weil es Spass macht 😀
So auch hier bei meinem neuesten Exemplar. Anlass hab ich leider noch keinen in Sicht, bei dem ich es tragen könnte. Aber ich hatte das Verlangen, mal wieder eines zu nähen und dann lag da noch dieser wunderschöne Stoff in einem meiner Regale….. Nun, was dabei raus kommt, könnt ihr ja hier sehen 😉

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Abendgarderobe selber kreieren

Im Gegensatz zu meinem ersten CandySugarDress, dem Zuckerwattekleid, ist dieses hier zumindest ‚tragbar‘, also auch durchaus geeignet für diverse Anlässe. Ja so lange, elegante Kleider haben eben schon etwas an sich, sie faszinierten mich schon als kleines Mädchen. Auch in den ganzen Modeheften habe ich stets zu den Abendkleidern und Hochzeitskleidern durchgeeilt und dort dann umso länger verweilt.

schnittmusterlangeskleid

Sewera Kleid

Das komplette Outfit hier vereint mal wieder genau wer ich bin. Ein aussergewöhnliches Kleid, alles andere als Stangenware, in dem sehr viel Arbeit steckt. Ein neues Paar Schuhe – das geht bei mir immer besonders gut, vorallem wenn es wieder ein Paar DiamondHeels ist, im Gegensatz zu dem ganzen eleganten Auftreten und Locken steht aber auch mein Sidecut, die ‚edgy‘ Seite an mir, die eben nicht wie erwartet auch elegant auftritt, sondern etwas aus der Reihe tanzen muss. Wär ja sonst langweilig und halt eben nicht ‚ich‘. 😉

ballkleidnaehen

CandySugarDress in lang

Diese Variante vom Kleid ist nicht im Schnittmuster enthalten. Ich hab einfach den unteren Corsagenteil bis zum Saum hin an die Stoffkante auslaufen lassen. Dabei sicherstellen, dass das Kleid an der Hüfte bereits weit genug ist. Und Zack, hat man nochmals etwas ganz neues aus dem Schnitt gezaubert <3

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Corsagenkleid Schnittmuster

In meiner Schneiderausbildung hatte ich das Glück, in einem Atelier zu lernen, in dem wir zusätzlich einen Corsagenkurs hatten. Dieser hat mich damals in meiner Leidenschaft für Corsagenkleider noch mehr bestärkt und seither muss ich einfach immer mal wieder eines nähen. In meinem Nähsammelsurium befinden sich deshalb unter anderem auch tonnenweise Corsagenstäbe, am liebsten verarbeite ich die Spiralstäbe. Seit ich mein kleines Paradies an Kurzwarenladen in Holland entdeckt habe, haben sich auch BH-Bügel und Verschlüsse in allen Variationen dazu gesellt. Oh und hab ich euch schon von meiner victorianischen Corsage erzählt, handgenähte Ösenlöcher und Binding? Ja wenn es um Corsagen(kleider) geht, da kann ich ganz lange und viel davon schwärmen.

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Elegantes Kleid nähen

Ich könnte euch noch stundenlang weiter von meiner Leidenschaft erzählen, aber ich will euch ja auch nicht allzu sehr langweilen. Wie immer freue ich mich über einen Kommentar von euch, teilt jemand meine Leidenschaft oder wovon könnt ihr endlos viel nähen?
Zum Abschluss lass ich euch noch ein Detailbild von meinen neuen BlingBling Schuhen da (ich erinnere, Leidenschaft Nummer 2…)

Eure Carina
<3

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Schnittmuster Kleid: CandySugarDress by Sewera
Schuhe: DiamondHeels
Fotos: Tschmasi
Styling: Mama <3
Zu sehen bei: RUMS

 

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Highwaist Skinnyjeans

Ich gehöre ja seit geraumer Zeit schon zu den Skinnyjeans Trägern. Angefangen damit habe ich glaube ich, nach der Geburt vom Tochterkind – seit einigen Jahren also bereits. Da mir meine alten Jeans allerdings längst nicht mehr passen oder komplett durchgetragen sind, habe ich im Frühjahr mein eigenes Schnittmuster dafür erstellt. Da ich diese Highwaist Jeans auch ganz toll finde, musste dazu entsprechend das Schnittmuster natürlich auch die Option hierzu enthalten. Hier zu sehen das damals allererste Testexemplar. Immernoch genauso geliebt wie bereits während der Entstehung 😀

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Nameless Bluse im Holzfäller Look

Über meine Unsicherheit in punkto Blusen an mir hab ich ja im letzten Post schon geschrieben. Nun, DAS hier ist dann die Variante, die ich am liebsten trage. Schön locker im Holzfäller Hemd (oder hier Bluse) Stil. Zwar verfluche ich meine Wahl von Karos jedes Mal, wenn ich wieder welches verarbeite. Aber tragen tu ich es halt einfach zu gerne.

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Karobluse nähen

Um das ganze mit dem Karo nähen noch etwas schwieriger zu gestalten, hab ich mich für einen Stoffresten entschieden. Aus dem Karostoff hier ist bereits ein Kleid fürs Tochterkind entstanden (bei Gelegenheit gibt es davon dann auch mal noch Fotos!). Der Zuschnitt für meine Nameless Bluse hier wurde dadurch um einiges komplizierter, da ich doch ziemlich basteln musste. Für den Unterkragen und die zweite Knopfleiste hat es leider dann auch tatsächlich nicht mehr gereicht. Somit habe ich mich für einen etwas steiferen Kombistoff entschieden, der dem Ganzen besonders beim Kragen auch noch etwas mehr Halt und Stand gibt. Die Knopfleiste aus dem Karostoff ist im übrigen auch zusammengesetzt, dank millimetergenauer Arbeit beim Schrägstreifen zusammensetzen sieht man das aber zum Glück nicht 😉

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Skinnyjeans und Karohemd

Dieses Mal musste beim Shooting absolut alles zusammen passen (ich gestehe, das ist nicht ganz immer der Fall bei mir). Auf den Fotos nur schwach zu erkennen, hat die Bluse feine Streifen im gleichen Farbton wie die Jeans, in natura passen die zwei Teile also noch besser zusammen. Wer mich kennt, der weiss, dass ich so gut wie nie Nagellack trage. Hier aber sind sie passend dunkelblau angemalt (gekleckert könnte man auch sagen – nicht gerade meine Stärke). Und zu guter letzt hab ich auch extra für’s Shooting ein paar ganz tolle Boots zur Verfügung gestellt bekommen.

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Diamond Heels meets Sewera

Dass ich ein totaler Schuhfetischist bin, ist glaube ich auch längst kein Geheimnis mehr. Aber hey mal im ernst, Frau braucht doch eben einfach so eine gewisse Auswahl. Meine neueste Errungenschaft hier ist von Diamond Heels, die Marke habe ich schon des öftern getragen und finde sie absolut toll! Die Schuhe nach dem Shooting zurückzugeben hätte ich wohl nicht über’s Herz gebracht, so musste ich sie kurzerhand gleich kaufen 😉 Jaaaa, jetzt steht also wieder mal ein Paar mehr in meiner Sammlung. Sie sind aber auch einfach klasse, mit einem kleinen Diamanten im Absatz, damit fühlt es sich gleich noch luxuriöser an.
Und wie sieht das bei euch so aus, liebe Leser. Habt ihr auch einen Schuhtick? Wenn ja, woran könnt ihr NIE vorbeilaufen?

Geniesst die restlichen Festtage,
eure Carina
<3

 

 

Schnittmuster Hose: Skinnyjeans by Sewera
Schnittmuster Bluse: Nameless Bluse by Sewera
Schuhe: Diamond Heels
Fotos: Tschmasi

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Eine neue Bluse für mich

Ich bin mir noch immer nicht ganz sicher, ob ich nun ein Blusentyp bin oder eher nicht. Eigentlich mag ich sie total gerne, sie können sexy, elegant oder cool sein. Aber an mir selber? Nichts desto trotz musste mal wieder eine neue in meinen Schrank. Wie gut dass es doch gerade das neue Schnittmuster Nameless Bluse gibt 😉

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Bluse selber nähen

Im zweiten Jahr meiner Schneiderlehre habe ich fast vorwiegend Blusen genäht, danach konnte ich das mal eine Weile lang nicht mehr sehen. Handknopflöcher, ja die sind wirklich alle noch von Hand genäht. Und so rein aus Gewohnheit hab ich das irgendwie auch beibehalten für meine eigenen Projekte. Okay zugegebenermassen hat das vielleicht auch eher damit zu tun, dass meine Oldtimer Nähmaschinen gar keine Knopflochfunktion haben. Wobei es auch wirklich sehr beruhigend und entspannend ist, am Abend noch ein paar (viele) Handstiche zu machen 🙂

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Kurzarm Bluse Schnittmuster

Es ist hier in der Nordwestschweiz zur Zeit eisig kalt, genau richtig also um eine kurzärmelige Bluse zu fotografieren oder? Immerhin sieht man mein Kippenvel nicht allzu sehr auf den Bilder. Aber ich sag euch, gezittert hab ich da schon ein bisschen. Doch die Nameless Bluse wollte einfach unbedingt vor die Kamera und wie will man einer Bluse schon einen Wunsch abschlagen.. *kicher*

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Sewera Nameless Bluse

Bei der Durchsicht der Fotos ist mir dann auch aufgefallen, dass ich wie angefroren in fast immer der selben Position verharrt habe. Die Bluse sieht man hier aber trotzdem ganz gut finde ich. Sie enthält Taillenabnäher für eine figurschmeichelnde Passform. Im Schnitt ist auch eine zweite Variante für etwas mehr Vorbau enthalten, dort ist der Brustabnäher ebenfalls im Taillenabnäher versteckt.

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Klassische Bluse

Die Nameless Bluse hat die Option für drei verschiedene Kragen, für mein schlichtes Modell hier hab ich mich für den klassischen Chemisekragen entschieden. Des weiteren gibt es auch die Möglichkeit, einen Stehkragen oder einen grossen Kragen (optisch wie der klassische Kragen, allerdings mit angeschnittenem Steg) zu nähen. Die Ärmel gibt es Jahreszeitentsprechend selbstverständlich auch in lang, dazu zwei Varianten für den Ärmelschlitz. Um sich die Bluse auch wirklich auf den Leib zu schneidern, gibt es eine bebilderte Anleitung zum Schnittmuster anpassen im e-Book.

Na was meint ihr so zu meiner Bluse, wär das auch was für ein Weihnachtsoutfit? Ich freu mich über eure Feedback <3
Eure Carina
:-*

 

Schnittmuster Bluse: Nameless Bluse by Sewera
Schnittmuster Jeans: Skinnyjeans by Sewera
Stoff Bluse: Grosshändler
Stoff Jeans: Stoffmarkt
Fotos by: Tschmasi
Zu sehen bei: RUMS

bodyundskinnyjeans

Sewera Body im Alltag

Letzte Woche hab ich euch ja schon meine sexy Spitzenversion vom Body gezeigt, heute wird es etwas mehr casual, so wie ich den Body auch im Alltag trage. Genäht aus einem sehr weichen Viscosejersey den ich in einem Wichtelpaket erhalten habe.

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Mein neuer Sewera Body

Für euch hab ich dann mal den Gürtel etwas gelockert zum zeigen, dass es auch wirklich ein Body ist. In den 90ern bin ich ja noch mit den Dingern aufgewachsen, und auch wenn ich doch so einige Dinge von damals eher schrecklich finde (ausgeschlossen die alte Musik die bei mir gerade im Hintergrund spielt), so sind Bodys einfach echt wirklich praktisch. So rutschen sie z.B. nicht hoch, wenn sie in die Hose gesteckt sind. Auch gibt es keine unschönen Wülste wie bei Shirts, bei denen sich der Saum dann eben doch etwas hoch rollt.

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Alleskönner: Body

Ein weiterer Vorteil eines Bodys ist in meinen Augen ja definitiv dass man ihn sowohl für drunter wie auch ‚drüber‘ tragen kann. Nun gut, über die Hose vielleicht nicht, aber wenn einem mit Pulli zu warm wird, kann man diesen einfach ausziehen und sieht immer noch gut gekleidet aus, was man von Unterhemden ja eher selten behaupten kann.

bodyselbernaehen

Multifunktionaler Body

Der Body ist für vielerlei geeignet, unter einer Bluse für die Businesskleidung, als schicke Unterwäsche, zum Sport genauso wie auch als Statement Kleidungsstück wie ich ihn hier trage. Und wenn man die Hose nicht gerade runterzieht zum den Schnitt präsentieren, dann braucht man auch keine Angst mehr haben vor hervor blitzenden Unterhosen beim Bücken (was ich ja mal so ganz und gar nicht mag!) 😉

bodyschnittmuster

Body und Skinnyjeans

Abgesehen vom Skirty Rock, zu welchem ich den Body ursprünglich konstruiert habe, passt der Schnitt auch ganz prima zur Skinnyjeans, ob nun als High-Waist Jeans oder zur Hüfthose wie bei meiner absoluten Lieblingsjeans hier <3

skinnyjeansbysewera

Casual Body

Bei mir im Schrank hängen inzwischen bereits 5 Bodys und es werden bestimmt noch mehr folgen, gerade jetzt für die kältere Jahreszeit. So kann ich ausser Haus mehrere Lagen tragen und wenn ich mich in die warme Stube vor den Kamin setze, dann trag ich eben nur noch den Body und meine Jeans. Wer jetzt bedenken hat wie sich der Body im Alltag macht: Ich hab die Dinger bereits alle mehrfach getestet, dank der Druckknöpfe oder Hakenverschluss im Schritt lässt er sich auch auf dem stillen Örtchen ratzefatz öffnen. Und wen das stört, der hat immer noch die Möglichkeit, von oben durch den Halsausschnitt rein zu schlüpfen, wie z.B. bei den Sportbodys auch üblich ist.

Und da ich eben realisiert habe, dass ich ja erst das zweite Mal seit meinem Umstyling wieder blogge, wollte ich mal fragen: Wie gefällt euch denn eigentlich mein neuer Look? Hier hab ich die Haare etwas ’seriöser‘ gestylt, den Sidecut einfach überdeckt 😉

Ich freu mich wie immer natürlich sehr über euer Feedback,
eure Carina

<3

 

 

Schnittmuster Body: Body by Sewera
Schnittmuster Jeans: Skinnyjeans by Sewera
Schuhe: Jeffrey Campbell
Fotos by: Tschmasi
Verlinkt bei: RUMS