Huiiii war das windig am Tag meines Fotoshootings! Ich hab euch dafür ganz am Ende des Beitrags auch extra noch ein Outtake Bildchen mitgebracht 😉 Aber es war zumindest für ein paar Minuten trocken und so hab ich das Tochterkind geschnappt und bin auf den Berg hoch gefahren um den neuen Chilly Sweater abzulichten.

Ein echt super kuscheliger Pullover mit vielen Möglichkeiten gibt es hier zu sehen. Ich hab die Schultereinsätze aus dem selben Stoff genäht wie die Ärmel um eine Raglanoptik zu erzeugen, dazu sind die Unterteilungen genau an diesen Stellen positioniert.

Weil ich es gerne mag wenn ein Pulli etwas lang ist und auch die Ärmel öfters mal als Handschuhe missbrauche, hab ich etwas Extralänge zugegeben. So sind auch Po und Hände vor dem kalten Wind etwas geschützt.

Die Brustabnäher geben dem eher weit ausfallenden Schnitt eine gewissen Grundform die dann eben doch mehr her macht als nur einen Kasten. Zudem gibt es ja noch viele andere Möglichkeiten mit dem Schnitt zu spielen. Zum Beispiel kann der Schultereinsatz wie in meinem letzten Beispiel aus Spitze oder einem anderen Kontraststoff genäht werden, das erzeugt tolle Effekte. Um noch etwas mehr Variabilität zu verschaffen, verfügt der Schnitt zudem neben dem geraden Saum auch über eine abgerundete Variante, wobei man vorne zwischen einer hohen oder niedrigen Rundung entscheiden kann. Und ganz gerade ohne Bündchen ist natürlich ebenfalls möglich.

Ein absoluter Wohlfühlschnitt den ich definitiv noch mehr nähen werde und das Tochterkind hat auch schon nach einem Exemplar gefragt. Da sie schon fast in meine Klamotten passt, wird sie wohl auch bald einen Chilly Sweater bekommen 😉

Das Probenähen ist vorbei und der Schnitt ab sofort, bis und mit kommenden Montag zum Einführungspreis erhältlich. Und zu guter Letzt nun noch mein Outtake. Da ich keinen Drachen oder ähnliches dabei hatte, den ich fliegen lassen konnte, hatte ich die glorreiche Idee den starken Wind mit meinem alten Plakat zu demonstrieren.

Das Ding ist mir fast aus den Händen geflattert und hätte ich ein paar Schnüre dabei gehabt und das Plakat entsprechend zusammengebunden, hätte ich damit wohl auch vom Berg runterfliegen können. Oder in die nächsten Baumkronen hoch. Ich hab mir regelrecht in den Wind gelehnt 😉 Aber hey wir hatten Spass und ich hoffe, euch damit auch ein Lächeln auf die Lippen zaubern zu können.

Eure Carina
:-*

Schnittmuster Pullover: Chilly Sweater by Sewera
Schnittmuster Hose: Sporty Leggings by Sewera
Schuhe: Prada
Beanie: Freebook von Nipnaps
Fotos: Tochter
Zu sehen bei: DufürDichamDonnerstag

Als allererstes wünsch ich euch mal noch nachträglich ein gutes neues Jahr <3 Und dann starten wir auch endlich ins neue Schnittmusterjahr – es beginnt ganz gemütlich mit einem kuscheligen Sweater.

Basic ist ja eher rar bei mir und so hat natürlich auch der Chilly Sweater den einen oder anderen kleinen Kniff zusätzlich zu ’nur Pulli‘.

Das auffälligste daran ist die Unterteilung zur Schulter hin. Dieser Einsatz ist im Rücken nur zur Zier und kann auch weggelassen werden. Vorne ist aber ein Abnäher in diese Naht gelegt um dem Sweater trotz der grosszügigen Weite etwas mehr Form zu geben. Die Linie ist seit dem Probeteil hier noch etwas optimiert worden. Sie entspricht einer Raglannaht von der Position her und lässt damit auch toll dem Sweater eine entsprechende Raglanoptik geben. Es sind aber rund eingenähte Ärmel.

Wie ihr hier an meinem Probeexemplar sehr schön sehen könnt, lässt sich der Einsatz auch als genau das nähen – ich habe hier den Hauptstoff mit einer Lage elastischer Spitze überzogen und dem Chilly Sweater somit zu einem etwas edleren Look verholfen.

Der Sweater kommt aber noch mit mehr Optionen, dem geraden Saum hier kann man auch ein Bündchen anfügen, dazu gibt es eine zweite Saumlinie um einen geschwungenen Saum zu zaubern. Es ist kein Hoodie, enthält also auch keine Kapuze. Davon hab ich schon soooo viele im Schrank und dann stört es unter der Jacke ja doch nur, also arbeiten wir hier mit einem einfachen Halsbündchen.

Was gehört zu einem neuen Schnittmuster so dazu? Genau – ein Probenähen! Und ihr wisst ja schon was das bedeutet: ich brauch eure Unterstützung! Hier die wichtigsten Infos aufgelistet:

  • Sweater für Damen in Gr. 32 – 50
  • Brustabnäher in die Teilungsnaht gelegt
  • Raglanoptik oder Einsatz dank Teilungsnaht
  • Beginn vom Probenähen am Sonntag, 12.1.2020, geplante Veröffentlichung am 30.1.2020

Noch Fragen? Dann immerzu zusammen mit eurer Bewerbung in die Kommentare.

Ich freu mich auf euch und hoffe, dass eine Handvoll von euch überhaupt Lust und Zeit dazu hat <3

Eure Carina

 

Schnittmuster Pulli: Chilly Sweater by Sewera – coming soon
Schnittmuster Hose: Skinnyjeans by Sewera
Schuhe: Prada
Fotos: Mama
Zu sehen bei: DufürDichamDonnerstag

 

Wer mir schon länger folgt der weiss, dass ich auf extravagante Kleider stehe. Für das grosse Finale von unserem Adventskalender Sew-Along zum V-Dress musste es also auch etwas spezielles sein. Na wie sieht’s aus, mögt ihr gerne ein Tutorial dazu wie ich den Schnitt angepasst hab oder ist das zu ausgefallen?

Aus einem einfachen Kleid mit Bleistiftrock ist ein langes Abendkleid in Meerjungfrauensilhouette geworden. Und soll ich euch was verraten? Ich LIEBE es <3 Was ich am Schnitt anpassen werde für mein Kleid war mir ziemlich schnell klar. Die Stoffauswahl war dann aber eine ganz andere Geschichte. Und erst recht die Wahl der Details. In meinem Lager liegt eine ganze Menge an Dekozeugs herum, von Perlen & Pailletten über Stickereien zu Glitzersteinchen, schlussendlich ist es dann ganz offensichtlich diese Rosenstickerei geworden.

Beim Fotos sichten ist mir dann erst aufgefallen, dass die eine obere, einzelne Rose ja immer ein gutes Stück verdeckt ist. Aber hey, ihr könnt euch ja bestimmt vorstellen wie es unter meinen Haaren aussieht 😉 Die Blumen sind von Hand angenäht und ja, man sieht das von innen – aber es stört überhaupt nicht, da guckt ja auch niemand hin.

Töchterchen und Mama haben gefragt ob ich denn in dem Kleid überhaupt gut laufen und mich bewegen kann, wo es doch so eng ist. Nun es ist komplett aus weichem Jersey genäht, somit also auch sehr elastisch und lässt sich ganz wunderbar über den Kopf an- und ausziehen. Es ist sehr bequem, ich kann das also nur weiter empfehlen.

Für die Fotos hab ich mich mal wieder mit meiner liebsten Frau muckelie getroffen. Auch sie hatte direkt eine Frage an mich als ich die Autotür geöffnet hab. Allerdings ob ich da etwas drunter trage? Nun ich hab extra noch den ‚Po-check‘ gemacht vor dem Spiegel daheim. Bei diesem Stoff hat man selbst die feinste Spitzenunterwäsche durchgesehen somit war die Entscheidung gefällt. Nein ich trage nix drunter – macht man bei Abendkleidern doch eh so. Auf dem roten Teppich zumindest, hab ich gelesen *kicher* 😉

Wie zu Beginn schon erwähnt, ist der Adventskalender bei uns bereits vorbei. Somit ist jetzt auch der ganz offizielle Launch vom V-Dress, inzwischen um einige Designbeispiele meiner Mädels erweitert und ich freue mich schon sehr auf die Fotos aus dem Sew-Along! Wie sieht’s bei euch aus, habt ihr auch mitgenäht oder sucht ihr vielleicht noch einen schönen Schnitt für ein Silvesterkleid?

Eure Carina

 

Schnittmuster: V-Dress by Sewera
Fotos by: muckelie
Schuhe: Diamond Heels
Zu sehen bei: DufürDichamDonnerstag

Unter dem Motto #KooperationstattKonkurenz arbeiten verschiedene Schnittdesigner bei den Ebookmachern zusammen. Seit einiger Zeit darf ich mich ja auch dazu zählen und so bin ich auch an dieses Traumstöffchen hier gekommen. Die neue Eigenproduktion ‚EinHerzausGold‘ von Print4Kids wollte nämlich um einige Designbeispiele erweitert werden und da hab ich doch gleich die Hand ganz hoch gestreckt um auch was beifügen zu dürfen.

Sandra von Print4Kids kenne und schätze ich schon lange und so bin ich natürlich ihrem Wunsch zu einem ‚typisch Sewera – extravagantes Kleid‘ umgehend nachgekommen. Sowas lass ich mir schliesslich nicht zweimal sagen 😉 Also kurzerhand das V-Dress abgewandelt und noch etwas aufregender gemacht. Besonders der Rücken hat es mir angetan. Als Idee hat mir Sandra nämlich ein Foto von einem meiner Y-Dresses mit tiefem Rücken gezeigt und das hab ich für hier gleich übernommen. Nun ja fast, etwas ‚mehr‘ durfte nämlich noch werden!

Angepasst war der Schnitt schnell, genäht auch erstaunlich schnell und dann bin ich erst mal knapp 1000km gefahren für Fotos. Ja gut, nicht nur dafür – ich hatte nämlich schon lange geplant einen guten Freund zu besuchen. Da dieser ganz gerne mal etwas fotografiert und mich als Model sehr gerne vor der Linse hat, war auch klar dass er für dieses Kleid hier ran muss.

Nachdem in meinem Stammteam bereits gefragt wurde: JA ich trag da sehr wohl was drunter, auch wenn man es nicht durchdrücken sieht. Noch eine Kooperation – diesmal allerdings ein Schnitt von K.Triny* und nicht wirklich zu sehen 😉 Da mach ich demnächst mal hübsche Fotos für euch!

Wenn man auf den Bildern etwas rein zoomt dann sieht man, wie kalt es war. So knapp unter null Grad. Wie gut dass es Poheizungen gibt in den heutigen Autos – die hat mein Freund auch schön brav auf höchste Stufe eingestellt für mich 😉 Und nur ein bisschen gelacht wie ich da zitternd eingestiegen bin und als erstes wieder dicke Wollsocken, Leggings & Mantel angezogen hab. Aber hey, mit Strümpfen und Stiefeln hätte das Kleid nun einfach nicht gepasst, da mussten die Schuhe ran, in denen ich nur wenige Meter laufen kann *kicher* – noch ein Grund warum er gelacht hat :-p

Nun denn, ich hoffe ich konnte euch den Stoff etwas schmackhaft machen, ich bin nämlich echt begeistert und er fühlt sich auch so unglaublich angenehm weich an. Das Probenähen für das Kleid beginnt jetzt dann (mit etwas Verspätung), allerdings ohne den tiefen Rücken.

Eure Carina
<3

Schnittmuster Kleid: V-Dress by Sewera – coming soon
Stoff: gesponsert von Print4Kids
Schuhe: Jimmy Choo
Fotos: Phil

Für dieses Jahr hab ich mir zur Adventszeit etwas ganz besonders in den Kopf gesetzt. Während ich letztes Jahr ganze 6 Kalender liebevoll mit selbstgemachten Sachen befüllt hab, sollte es diesmal nur einer werden. Dafür aber für ganz viele Leute. Und zwar für euch alle die wollen!

Es soll ein Kleidchen geben – das V-Dress. Dieses wird über die 24 Tage verteilt gemeinsam genäht werden (Pausentage sind auch enthalten) und für’s grosse Finale überleg ich mir noch was ganz Spezielles. Bevor die ganze Geschichte am 1.12. aber losgehen kann, möchte der Schnitt auch ausgiebig getestet werden und dafür such ich ab sofort ein paar mutige Ladies die sich das V-Dress bereits im November nähen möchten. Einige Firmenfeiern stehen ja bestimmt bereits diesen Monat an 😉

Das ganz Besondere am V-Dress ist auch auf den ersten Blick ersichtlich – das Guckloch vorne. Das obere Vorderteil ist zudem einmal gedreht um dem Kleid noch einen extra Twist zu verleihen – wortwörtlich. Dazu hat es Taillenabnäher für alle die es etwas figurbetonter möchten und ist ab Taille abwärts in A-Linie ausgestellt. Wie die meisten meiner Schnitte kommt es mit mehreren Ärmellängen daher. Auch ist geplant, den Schnitt wieder mit zwei separaten Vorderteilen zu machen, einmal für kleinere Oberweite (ca. A – C Cup) und für grössere Oberweite (ab D+ Cup).

Hab ich damit dein Interesse bereits geweckt? Hier nochmals die Eckdaten für das Probenähen zusammengefasst:

  • Damenkleid in Gr. 32 – 50 mit Guckloch
  • Nähzeit vom Mo. 18. Nov bis Sa. 30. Nov – Fotos dürfen auch danach eingereicht werden
  • Besonders geeignet für weiche, eher dünnere Maschenware (Viscosejersey, Modal, Baumwolljersey, Strickstoffe…)
  • Verschiedene Vorderteile für kleinere und grössere Oberweite
  • Ausgestellte A-Linie
  • 4 verschiedene Ärmellängen
  • Bewerbung bitte mit einem Link zu eurer Seite (FB, Insta, Blog, Pinterest Board etc)
  • Ein Profil auf Facebook ist wünschenswert da das Probenähen dort innerhalb einer Gruppe stattfindet für die einfachere Handhabung

Hinterlasst mir doch gerne einen Kommentar direkt hier im Blog, auf Facebook oder Instagram unter den entsprechenden Beiträgen.

Ich freu mich bereits auf eure Bewerbungen und eine weitere tolle Runde mit motivierten Mädels <3

Eure Carina
:-*

Schnittmuster: V-Dress by Sewera (coming soon)
Fotos: muckelie
Zu sehen bei: SewLala, DufürDichamDonnerstag

Vor vielen Jahren, noch während meiner Lehre zur Damenschneiderin, da hab ich die eine oder andere Wollhose für Kunden genäht. Damals wurde mir auch eingetrichtert, dass Wollhosen IMMER mindestens vorne gefüttert werden. Das dient dazu, dass der Stoff über die Knie nicht ausleiert und unschöne Dellen kriegt. Wenn ich also nach gut 10 Jahren schon mal Schurwolle in der Hand hab um daraus eine 20’s Pants zu nähen, dann auch richtig.

Nun da ich eigentlich nicht so sehr ein Wolle Mensch bin und es mich mit Wollstoffen nur schon mein Gedanken daran juckt,hab ich auch die Hinterhose gefüttert. Kann man, muss man aber nicht. Da das ja etwas ist, das über das man nicht so ganz alle Tage stolpert, hab ich den Prozess mal kurzerhand in die Anleitung mit aufgenommen. Um euch ein kleines ‚Extra‘ mitzugeben.

Mein Stoff hier ist so schön weich und fein, das fühlt sich super an und dank dem Futter kann ich mich auch super darin bewegen ohne an frühere kratzige Wollpullover denken zu müssen (ja ich bin jung, aber DAS kenn ich auch noch.. 😉 ). Der Nachteil am dünnen Stoff? Er zeichnet absolut alles ab, so bilden sich ab der kleinsten Bewegung natürlich auch ganz viele Bewegungsfalten. Aber stocksteif und ruhig zu stehen ist und bleibt nunmal einfach nichts für mich – schon gar nicht nur damit ein Kleidungsstück keine Falten aufweist auf den Fotos. Und wo unser Körper Falten bildet, da MUSS der Stoff darüber ja fast auch welche haben.

Mit einem guten Freund hab ich ja schon einiges gestritten was den Schnitt der Hose anbelangt – während ich die total sexy finde und der Meinung bin, dass die echt nen tollen Po zaubert, hat er mir verboten die in seiner Nähe anzuziehen. Nun denn, ich hoffe mal dass sie euch besser gefällt als ihm, ich selber fühl mich nämlich super wohl darin.

Auch ganz toll daran finde ich, wie wandelbar die 20’s Pants ist. Je nach restlichem Outfit kann sie sehr elegant und businesslike rüber kommen oder voll cool und eher in Richtung punk oder military gehen. Da ich in meinem Geschäft keinen Dresscode habe und auch in Jogginghose arbeiten kann, brauch ich kaum eine elegante Anzugshose. Die coole Variante mit den Boots hingegen, die ist absolut mein Ding. Was meint ihr, wie gefällt euch die Hose besser?

Ab sofort gibt es die 20’s Pants auch für euch als Schnittmuster zu holen – inklusive allen tollen Tipps wie dem Füttern, verschiedenen Taschenvarianten, optionalen Hosenträgern und entsprechend zwei verschiedenen Bundvarianten und vielen mehr.
Und ich geh in der Zwischenzeit dann mal noch fertig packen für die Creativa Zürich, an welcher ihr mich dieses Wochenende antreffen könnt.

Eure Carina
:-*

Schnittmuster Hose: 20’s Pants by Sewera
Schnittmuster Oberteil: Body by Sewera
Fotos: Wartenweiler Fotografie
Stoff: Stoffmarkt
Schuhe: Prada
Zu sehen bei: DufürDichamDonnerstag, SewLala

Vor kurzem hab ich euch ja schon meinen neuen goldenen Rucksack gezeigt. Und da konnte man so ganz dezent im Hintergrund meinen ebenfalls goldenen Pully erkennen. Nun heute gibt es das Kleidungsstück ohne Accessoires – ganz pur und dafür voller Glitzer 😉

Dass ich total auf Gold stehe ist ja kein Geheimnis, so trag ich z.B. seit vielen Jahren schon nur noch Goldschmuck. Zum einen weil es alles Erbstücke sind und mir wichtig sind, zum anderen weil mir das einfach mehr zusagt als Silberschmuck. Ich finde es passt besser zu mir. Also ist es doch nur logisch, dass auch meine Kleidung ab und an etwas golden sein darf 😀 Den Strickstoff hier hab ich bei Susanne von muckelie im Stofflager entdeckt und direkt abgebettelt. Das geht bei uns öfters mal so zu und her – wenn sie bei mir ist, verschiebt sich etwas Stoff von meinem Lager in ihres und wenn ich dann bei ihr bin, wird mein Lager dafür wieder grösser *kicher*

Den Goldstoff hier hab ich gleich am nächsten Tag zugeschnitten, ich wollte nämlich unbedingt einen Pully mit Kragen nähen. Ich hab mich hier für den doppelt breiten Kragen entschieden um ihn umzuklappen – der Stoff ist dünn und weich genug dafür. Am selben Abend bin ich dann mit Papa ins Kino. Kam mir ja ehrlich gesagt leicht overdressed vor – dazu hab ich nämlich auch noch meine goldene Kunstlederjacke getragen. Und geschminkt bin ich ausser auf Fotos sonst ja auch nie.. Aber hey – die schrecklich gruselige Clownfigur auf der Leinwand war mehr verkleidet als ich, also völlig okay 😉

Der Pully ist ab sofort im Shop erhältlich und ich hoffe, er gefällt euch auch so gut wie meinen Probenähmädels und mir. Diesmal waren sie wieder richtig fleissig bei der Arbeit, über 70 Exemplare sind in den Designbeispielen und es wurden sogar noch mehr genäht. Der Schnitt lässt aber auch keine Wünsche offen, mit der Wahl zwischen Kragen, Kapuze und Bündchen, 4 verschiedenen Ärmellängen und der Möglichkeit, das ganze zu einem tollen Kleidchen zu verlängern. Ich hab irgendwie das Gefühl, dass sogar mehr Kleidchen als Pullis entstanden sind. Aber das ist auch extra in der Anleitung erklärt. Dazu gibt es zwei verschiedene Vorderteile – einmal für kleinere Brüste wie meine (A – C Cup) und etwas vollere Brüste (ab D+ Cup). Die vielen Teilungsnähte sind sehr schnell genäht und versprechen eine super Passform sowie viel Spiel um den Schnitt an den eigenen Körper ideal anzupassen.

Achte nur drauf, dass du wie in der Anleitung erklärt einen bi-elastischen Stoff nimmst und die Grössenempfehlungen beachtest. Gerade Sweatstoffe und Stepstoffe sind da manchmal etwas fies und lassen sich fast bis gar nicht dehnen obwohl sie Maschenware sind.

Nun ist für mich Zeit um die Füsse hochzulegen. Also für eine Nacht zumindest. Morgen geht es nämlich direkt weiter um die nächsten Schnitte fertigzustellen und für euch vorzubereiten 😉

Eure Carina
:-*

Schnittmuster: Pully by Sewera
Stoff & Fotos von: muckelie
Zu sehen bei: SewLala, DufürDichamDonnerstag

Ich habe es endlich geschafft – mein Rucksack ist tatsächlich noch dieses Jahr entstanden. Zeitweise hab ich ja gar nicht mehr damit gerechnet… Ich muss gestehen, obwohl ich den MuckSack ja echt uuuultra cool finde, weil da unter anderem auch so viel drin Platz hat, und auch unbedingt einen wollte – das mit dem Nähen war dann irgendwie ne andere Geschichte. Weil ich näh doch keine Taschen und Rucksäcke und ’solchen Kram‘. Und so kam es dann auch, dass ich das Ganze ziemlich lange vor mir hergeschoben hab.

Ausgedruckt hab ich den Schnitt von muckelie bereits während dem Probenähen. Und dann in den kommenden Tagen und Wochen all die schönen Exemplare der Mädels bewundert. Irgendwann hab ich dann auch Material besorgt oder besser gesagt, sogar einen Teil davon bekommen. Stoffwald war so lieb und hat mir den wunderschönen goldenen Canvas sowie das Kunstleder für den Boden zur Verfügung gestellt.

Ja und dann stand ich regungslos da wie ein Reh im Scheinwerferlicht. Und hab erst mal etwas anderes genäht. Und dann noch was. Und nochmals etwas. So sind die Wochen dann ins Land gezogen, der Schnitt und das Material immer weiter runter gerutscht auf meinem Zuschneidetisch, nur auf der To-Do Liste stand das ganze Projekt jede Woche auf’s Neue. Ihr merkt bestimmt schon – Rucksack nähen gehört da definitiv NICHT hin. Aber dabei ist der so wunderschön, extrem praktisch mit all den liebevollen Details die Susanne da für euch dazu gemacht hat und eigentlich ja auch gar nicht schwer zu nähen. Nur etwas zeitaufwändiger als andere Projekte vielleicht. Und vorallem keine Kleidung wie ich sonst so unter der Nadel habe. Ja stellt euch vor, ich hab es vorgezogen 8 Stunden lang von Hand winzig kleine Paillettenapplikationen anzunähen anstatt mich endlich mal an den Rucksack zu setzen. Das will schon was heissen.. 😉

Und dann war da im Hinterkopf immer dieses schlechte Gewissen weil ich doch längst hätte Fotos abliefern sollen von Stoff & Schnitt. Und stand immernoch davor und konnte mich nicht zum Anfangen bewegen. Ich versteh nun auch wie es anderen geht, die so vor einer Hose oder Jacke stehen. Schwierig ist es nicht, nur ein grosses Projekt. Zum Glück bin ich ja aber privat sehr gut mit Frau muckelie befreundet und so haben wir uns mal wieder zum Nähen getroffen. Und ich den nötigen Tritt in den Po gekriegt um den MuckSack mit ihr zusammen dann auch endlich mal zu machen.

Und schaut euch nur mal das fertige Teil an – ist er nicht ganz wunderbar geworden? Ich bin wirklich sehr, sehr zufrieden damit und weiss auch gar nicht mehr so genau, warum ich es denn so lange aufgeschoben hab. Okay vielleicht auch doch, ich hab nämlich jeden einzelnen Stich daran gehasst. Wirklich. JEDEN! Aber wie man sieht hab ich durchgehalten – weil ich ja wusste wie toll er sein wird, wenn der Rucksack fertig ist. Und nun hab ich ihn schon getragen und einige neidische Blicke erhalten. Ja genau, SO COOL ist er! Ein besonders Highlight ist der Reissverschluss auf der Seite, durch den man besonders leicht an den Inhalt kommt, gerade auch wenn man ihn noch über die eine Schulter hängen hat wie ich das ganz gerne mache. Das war bei meinem alten Rucksack (den ich tatsächlich noch aus der Schulzeit habe) nämlich immer total ätzend wenn ich nicht gut da dran gekommen bin.

Das Trinkflaschenfach muss auch einfach sein, ich gehör eh zu den Leuten die tendenziell zuwenig trinken und daher ist es umso wichtiger, eine Flasche voll Wasser oder Tee dabei zu haben. Und guckt mal, sie passt sogar perfekt dazu – ich hab nämlich vor einigen Jahren mal irgendwo eine in Gold ergattert <3

Überhaupt hab ich diesmal wirklich viel Liebe ins Detail gesteckt und mir gedacht: wenn ich das Ding schon mache – dann auch richtig. Mit allem passenden ‚getüddel‘. Auch wenn das in den Augen der Meisten von euch wohl nicht unter Tüddelkram geht, aber für meine Verhältnisse sind passende Kordelstopper und Endteile, Ösen und überall die passende Farbkombination sowie der tolle Regenbogenreissverschluss schon ziemlich viel. Sonst bin ich ja eher so der ’schwarz – grau – gold‘ Typ und hab eher selten etwas anderes an. Aber immerhin genau die Farben die hier auch am Rucksack sind, Bordeaux und Khaki find ich nämlich voll schön und angesichts dessen, dass ich kaum mit Farben spiele, mag ich die Kombi hier doch sehr und finde sie auch ziemlich gelungen…

Durch die dick wattierten Träger und den ebenfalls wattierten Rücken ist der Rucksack auch super angenehm zu tragen. Da ich ja absolut kein Taschenmensch bin (also ich hab zwar einen Handtaschenschnitt gekauft vor 1,5 Jahren und auch schon alles an Material zusammen – aber weiter als Schnitt drucken bin ich auch da noch nicht), trag ich ab sofort den MuckSack wohl ziemlich oft mit mir rum. Weil Rucksäcke mag ich. Taschen zwar auch, aber eher nicht so an mir.

So und wenn ihr nun nach dem langen Beitrag noch hier seid, dann kann ich euch Schnitt & Material nur empfehlen – ich bin nämlich voll und ganz zufrieden mit dem MuckSack und dem Canvas und weiss jetzt schon, dass noch zwei weitere folgen werden. Irgendwann dann. Wenn mich die Kinder dazu überreden können, ihnen auch je einen zu nähen 😉

Wie ist das bei euch so, was sind eure ‚Nähangst‘-Projekte die ihr vor euch her schiebt? Sagt mir jetzt bloss nicht, dass ich damit ganz alleine bin! 😉

 

Eure Carina
:-*

Schnittmuster Rucksack: MuckSack by muckelie
Stoff: gesponsert von Stoffwald
Fotos: by muckelie

Während dem Probenähen vom Shirty kam die Frage auf, ob es den Schnitt denn auch wintertauglich geben würde? Na das hab ich doch direkt aufgeschnappt und während der letzten Wochen schon mal angefangen vorzubereiten. Und was soll ich sagen? Ich liebe den Pully genauso sehr wie meine Shirty Kleidchen <3

Die Teilungsnähte sind hinten bis in die Schulternaht gezogen und vorne laufen sie in den Halsausschnitt hinein. Somit schmiegt sich der Schnitt ganz wunderbar an den Körper an. Ich steh ja total auf anliegende Sachen, auch wenn ich zwischendurch mal in etwas oversize rumlaufe. Dennoch greife ich gerade für ‚hübsch‘ meist zu den schmal geschnittenen Kleidern. Der Pully ist also wie gemacht für mich. Okay hab ich ja schliesslich auch genau nach meinem Wunsch entworfen 😉

Was an einem kuschelig warmen Pully natürlich nicht fehlen darf, ist eine Kapuze. Optional kann der Schnitt auch mit einem Kragen oder Bündchen genäht werden, davon gibt es demnächst dann mal Bilder. Wie schon beim Shirty lässt sich der Pully ganz easy als Langsarmshirt oder eben zum Kleid wie hier verlängert nähen. Obwohl ich schon ganz viele Winterkleider habe (ich sollte mal aussortieren – mag jemand welche davon?), hatte ich so richtig Lust darauf mir mal wieder was aus Alpenfleece zu nähen.

Der Pully dreht sich auch bei schwerem Stoff wie hier ganz wunderbar, ein Grund mehr warum ich das Kleid total liebe <3 Weil da bin ich dann doch immernoch ganz fest Mädchen, Drehkleider sind einfach bezaubernd 😉 Und darum darf auch ein Drehbild nie fehlen..

Wie das bei einem neuen Schnitt so ist, will er natürlich auch getestet werden. Und da kommt ihr ins Spiel. Wenn euch der Pully mit all seinen Optionen anspricht und ihr innerhalb der nächsten 2 – 3 Wochen Zeit und Lust habt, den Pully mit mir zusammen zu testen, dann meldet euch doch gerne mit einem Kommentar.

Hier nochmals zusammengefasst:

  • Pully in den Grössen 32 – 50
  • Unterteilungen für viel Weite im Saum
  • Unterschiedliche Vorderteile für A – C Cup und D+ Cup
  • Wahlweise als Shirt oder verlängert zum Kleid
  • Mit Kapuze, Kragen oder Bündchen
  • Verschiedene Ärmellängen

Hinterlasse mir doch gerne auch gleich einen Link zu deiner Seite, damit ich mir ein Bild von dir machen kann. Das kannst du natürlich auch auf Facebook oder Instagram unter den passenden Posts.

Ich bin gespannt wie euch der Pully gefällt und wie gross unsere Gruppe diesmal wird 🙂

Eure Carina
:-*

 

Schnittmuster Kleid: Pully by Sewera (coming soon)
Schnittmuster Hose: Sporty Leggings by Sewera
Fotos by: Wartenweiler Fotografie
Schuhe: Prada
Zu sehen bei: SewLala, DufürDichamDonnerstag

Rot ist ja bekanntlich die Farbe der Liebe und Leidenschaft. Hab ich zumindest so gehört. Nun dann darf ich euch heute mal mein neues, leidenschaftliches Kleid zeigen *kicher*

Das WrapDress ist seit wenigen Stunden online und ich musste natürlich die finale Schnittversion auch nochmals für mich testen.

Schon vor langer Zeit hab ich mal ein ähnliches Kleid gesehen mit schwarzem Grund und roten Highlights. Um etwas mehr aufzufallen hab ich das für mich einfach umgedreht. Schwarz trag ich ja sonst schon oft genug, da darf es ruhig auch mal ein richtig knalliger Farbfleck sein. Ich brauch ja eine Ausrede um roten Lippenstift aufzutragen 😉

Gut der Stoff ist jetzt zugegebenermassen nicht unbedingt vorteilhaft – er zeichnet absolut ALLES ab. War schon schwer genug eine Unnerbüxe zu finden in meiner Schublade deren exakte Form man von aussen nicht sieht 😉 Und dann hab ich in dem Stoff plötzlich einen gut sichtbaren BAUCH :-O Aber hey, da waren mal 2 Kinder drin und ich muss mir wohl auch langsam eingestehen dass die Zeiten vom sixpack nun vorbei sind. Oder in Zukunft wieder etwas festere Stoffe vernähen, damit man das nicht so sieht.

Wer mir auf Facebook folgt hat es vielleicht schon gesehen – dieses Mal hatten wir einen kleinen Fotocrasher beim Shooting dabei. Das kommt davon, wenn man mitten auf dem Spazierweg fotografiert 😉 Der süsse kleine Hund wollte unbedingt auch auf’s Bild. Passt ja auch super dazu!

Na was meint ihr so zum Kleid – kann ich das mit dem Farbschema schon mal in die engere Wahl der Festtagsoutfits nehmen?

Eure Carina
:-*

Schnittmuster: WrapDress by Sewera
Stoffe: Stoffmarkt
Fotos: Mama
Schuhe: Prada
Zu sehen bei: SewLala, DufürDichamDonnerstag