Wenn meine Stammmädels einen Wunsch haben, der sich sehr stark mit einer eigenen Idee deckt.. Dann entsteht schwupps ein neuer Schnitt 🙂 Schon sehr lange wollte ich mal ein Kleid nähen, das im Rücken statt Stoff eine Schnürung hat. Da ich jedoch davon ausgegangen bin, dass dies zu wenig ‚massentauglich‘ ist, war es immer nur im Hinterkopf. Bis dann meine liebe Sarah von BeTiLu Design genau so ein Kleid genäht und gepostet hat. Und dieses sehr gut ankam. Da sie eh einen meiner Schnitte als Grundlage genommen hat, wurde dieser dann ganz schnell umgesetzt.

Nachdem ich auch einen passenden Stoff gefunden hab und alle anderen Projekte abgeschlossen waren, hab ich mich selber an ein Exemplar gesetzt. Das Ergebnis lässt sich doch echt ganz gut sehen, findet ihr nicht auch? Da es Schnitttechnisch sehr einfach gehalten ist – nur das Vorderteil ist im Schnitt enthalten – habe ich beschlossen, das Kleid als FreeBook herauszubringen. Nichts desto trotz würd ich mich freuen, wenn ein paar von euch mich beim Testen unterstützen möchten. Besonders beim Verständnis der Anleitung bin ich ja immer etwas unsicher, ob meine Erklärungen auch für jeden leicht nachzuvollziehen sind.

Diesmal wird der Schnitt nur in den Grössen 32 – 42 gehalten und ist auch nur für A – C Cups geeignet, da sich hier weder ein normaler BH drunter tragen lässt, noch der Schnitt dafür konzipiert ist, um einen direkt einzunähen. Dafür lässt sich mit dem Rücken umso mehr spielen, er muss natürlich nicht so eng geschnürt sein wie bei mir hier. Auch mit schmaleren Bändern verändert sich der Look umgehend.

Dazu kann man mit Laschen wie bei meinem Kleid hier arbeiten oder Ösen anbringen, welche ihr dann beim nächsten Kleid sehen werdet. Dafür eignet es sich ganz hervorragend als elegantes Abendkleid sowie auch als leichtes Sommerkleid. Zu einem Date würde ich es wohl auch anziehen, braucht mich nur jemand einzuladen 😉

Benötigt werden ca. 1,5 – 2m Stoff, ich empfehle weiche, fliessende und leicht elastische Stoffe, zumindest für den oberen Teil. Der Rock kann gut auch aus Webware genäht werden wie Viscose oder Seidestoffen.

Als Träger/Schnürung lässt sich alles mögliche verwenden, von Satinbändern wie bei meinem Kleid hier über Kordeln bis hin zu selbstgenähten Kordeln aus dem selben Stoff.

Wenn ich dein Interesse geweckt hab, du den Grössen entsprichst und zwischen nächster Woche und Anfangs September Zeit/Lust hast ein solches FreeDress zu nähen, dann bewirb dich gerne jetzt mit einem Kommentar zur Grösse, deiner Person und mit einem Link zu deiner Seite.

Ich freu mich schon auf euch!
Eure Carina
:-*

 

Schnittmuster: FreeDress (coming soon)
Stoff: Stoffmarkt
Fotos: Mama

Schon im Frühling hab ich immer wieder von Festival-Outfits gequatscht und mir bereits mehrere davon genäht. Am vergangenen Wochenende war es dann endlich so weit und ich durfte wieder an mein Lieblingsfestival. Aber jetzt ratet mal was ich noch am Donnerstag davor gemacht hab? Genau – ein neues Kleidchen genäht, das ich dann tragen wollte. Aber in meinem Kopf war das einfach genau perfekt für dort hin und es musste unbedingt doch noch etwas Neues werden..

Grundlage dafür ist der neue Schnitt Shirty, für den ich ab sofort eine Hand voll Probenäher suche. Eigentlich ein Top, das sich jedoch wie man sieht auch verlängert als Kleid ganz toll macht. Am Tomorrowland war ich offenbar ein voller Hingucker, vielleicht aber auch weil ich trotz leichtem Nieselregen ohne Poncho am rumhüpfen war? Jedenfalls hab ich dort echt viele Komplimente bekommen für mein Outfit und daher geh ich mal davon aus, dass der Schnitt nicht nur in meinem Stammteam sonder auch bei euch gut ankommen könnte. Vom Festival könnt ich euch stundenlang vorschwärmen, besonders der Umgang unter den Leuten zum Gesamtmotto des Festivals – Love & Unity, hier hab ich noch nie eine Auseinandersetzung gesehen, jeder ist sofort mit jedem befreundet, so hab ich schon auf dem Weg vom Parkplatz zum Eingang neue Freundschaften geschlossen.. Weit über 100 verschiedene Nationen sind vereint, die Besucher fliegen um die halbe Welt um ein Teil von diesem Erlebnis sein zu dürfen. Es geht nicht nur um Musik (auch wenn die echt genial ist, das ganze auf 17 Bühnen verteilt!), man wird von A – Z unterhalten, überall gibt es etwas zu entdecken, Künstler versüssen einem den Aufenthalt noch mehr und man könnte sich tagelang überessen nur um alles einmal auszuprobieren 😀 Für die Fotos haben wir uns gleich zu Beginn noch mehr oder weniger leere Bühnen gesucht, später am Abend war es dann einfach zu voll um noch Blogtaugliche Bilder zu machen 😉

Es ist ein ausgestelltes Shirt/Kleid mit einigen Teilungsnähten, um zum Saum hin ganz viel Weite zum schwingen zu geben. Oben ist es anliegend und gefüttert. Auch bei diesem Schnitt hier hat man wieder die Möglichkeit, den Beleg als BH Einsatz zu nutzen, wie ich es hier bei meinem Kleid gemacht habe. Dazu kann mit den Trägern ganz nach Lust und Laune gespielt werden.

Wenn du Zeit hast und motiviert bist, mich bei meinem neuen Schnitt im Probenähen zu unterstützen, dann hinterlass mir doch gerne einen Kommentar mit deiner Größe (der Schnitt enthält 32- 50, A – C & D – F Cup) und einem Link zu deiner Seite (Blog, Facebook, Instagram, Pinterest..) und einen oder zwei Sätze, warum du gerne mit dabei wärst <3

Und wer noch gerne etwas mehr vom Festival & dem Kleid mitbekommen möchte – auf Facebook zeig ich euch ein kurzes Video ‚in Action‘, bei welchem ich zu meiner Lieblingsmusik tanze. Denn das war meine Hauptbeschäftigung und so einige Kalorien hab ich damit auch gleich verbrannt *kicher*

Ich freu mich auf euch,
eure Carina
:-*

 

Schnittmuster: Shirty by Sewera – coming soon
Festival: Tomorrowland <3
Fotos: neuer Kumpel den ich dort kennen gelernt hab 😀

Was macht man bei 35 – 40 Grad am Besten? Ich bin da ja immer für eine Runde Schwimmen zu haben. Was mir allerdings bis vor kurzem gefehlt hat, war ein selbstgenähter Bikini dazu. Zwar hab ich schon Monokinis genäht, aber bislang noch keinen Zweiteiler. Da seit heute das Bralette Schnittmuster online ist, das sich nicht nur als BH sondern auch als Bikini ganz hervorragend eignet – ist ja wohl klar was ich mir da gemacht hab 😉

Einen tollen Lycra angeschnitten, hier und da etwas gebastelt, noch den Schnitt zum Untendrunter von muckelie als Höschen dazu hervorgekramt und zack – war der Bikini fertig. Ich finde er macht aus meinem eher bedürftig ausgestatteten Vorbau doch recht viel her. Der Bikini musste natürlich im Wasser fotografiert werden, dazu sind Töchterchen und ich diese Woche am Morgen ins Freibad gefahren und waren die ersten im Wasser. Soll ja sonst niemand auf die Bilder und den restlichen Tag ist das Becken jeweils ziemlich voll 😉

Zugegeben, etwas frisch war es am Morgen ja schon noch. Aber wir geniessen es grade beide sehr, dass wir dann ins Wasser können wenn alle anderen am Arbeiten und in der Schule sind. So haben wir auch Zeit zusammen etwas zu üben. Ich selber war ja schon immer eine totale Wasserratte, als Kind haben mich meine Eltern kaum aus dem Wasser raus bekommen wenn ich die Gelegenheit dazu hatte. Sie hätten wohl in den Ferien einen ganzen Tag lang einen Ausflug machen können und es wär mir kaum aufgefallen – ausser der gelegentlichen ‚komm mal bitte für 5 Minuten raus‘ Aufforderungen *kicher*

Nun ja, ganz so viel im Wasser bin ich heute nicht mehr, diese Saison hab ich meist eher ein Buch vor der Nase und liege im Schatten. Manchmal auch ein Skizzenheft und Stifte, ich hab nämlich noch ganz viele Nähideen im Kopf. Zunächst bekommt aber Töchterchen aus dem Stoff hier auch noch ein Bikini. Allerdings nicht nach dem Bralette Schnitt. Den nutz ich dafür in den nächsten kühlen Morgenstunden um mir noch einige weitere BHs und passende Slips zu machen. Die sind nämlich so wunderschön bequem und weich für alle, die wie ich keine Bügel & Polster im BH mögen <3 Und wer das jetzt auch möchte – den Schnitt gibt es bis und mit Montag zu 50% reduziert zum Einführungspreis als #SchnittderWoche.

Eure Carina
:-*

Schnittmuster Bikini: Bralette by Sewera
Schnittmuster Höschen: das für Untendrunter von muckelie
Stoff: Badelycra gesponsert von Nipnaps
Fotos: von Töchterchen
Location: Badi Laufenburg
Zu sehen bei: DufürDichamDonnerstag, SewLala

Mutter-Tochter-Beziehungen sind manchmal ja etwas angespannt, das wissen wohl die meisten Frauen.. Bei uns geht das nicht anders zu, so harmonisch das Bild hier aussieht, auch hier fliegen ab und an die Fetzen. Aber wie ihr sehen könnt, verstehen wir uns die meiste Zeit dazwischen ganz prächtig <3

Denn genau genommen sind wir wohl ein ziemlich gutes Gespann. Wir haben in vielerlei Dingen den selben Geschmack, Stoffe/Schnitte und Musik zum Beispiel. Beim Essen hingegen weniger *kicher* Beim Flower of Life Stoff von der Stoffzentrale waren wir uns einig: Der gefällt uns sehr gut! Somit stand fest, dass es mal wieder an der Zeit ist für einen Partnerlook.

Als ich von Tanja von der Stoffzentrale angefragt wurde, ob ich den Stoff für sie Probevernähen mag, war mir sofort klar was daraus wird. Während Töchterchen und ich zwar beide schon mehrere Posh Blousen haben, so gab es bislang noch keine im Partnerlook. Wie gut dass der Stoff hier gleich in zwei verschiedenen Farben daher kommt, so sind wir gleich und doch verschieden unterwegs..

Der feine Popeline fühlt sich sehr geschmeidig und weich an und ist herrlich frisch und leicht für den Sommer. Genau der richtige Zeitpunkt also, um sich auf die kommenden Wochen ein Sommerteilchen zu nähen. Wer weniger gerne Webware vernäht, für den gibt es das Motiv auch auf Jersey gedruckt in den selben Farben.

Etwas rumalbern beim Fotos machen ist doch immer Spassig, gebt uns noch ein paar Jahre und wir gehen als Schwestern durch 😛 Die Spannung im Körper vom Kind ist hier eindeutig viel besser als bei mir und unsere Fotografin Frau muckelie hat auch echt ein paar tolle Schnappschüsse erwischt. Weil wie eingangs des Posts schon erwähnt – auch wenn hier längst nicht immer Friede, Freude, Eierkuchen herrscht, so ist doch meist eine ziemlich ausgelassene Stimmung und Lachen anzutreffen im Hause Sewera.

Für die Fotos haben wir uns übrigens gleich richtig ins Zeug geschmissen und ganze 7 Leute sind angetreten. Nun gut, nicht alle haben es auf ein Bild geschafft, unsere drei Jungs (die wohl alterstechnisch ziemlich nah beieinander liegen) haben auf dem Platz daneben gespielt. Und Junior musste dann noch an die Arbeit und ein paar mal die Kamera bedienen.

Wir haben den Partnerlook etwas ausgeweitet und alle zusammen unsere Flower of Life Shirts angezogen. Sind wir nicht eine hübsche Leiter? 😉

Weil die Posh Blouse so gut zur aktuellen Jahreszeit passt, könnt ihr euch dieses Wochenende übrigens beide Versionen (Damen & Mädels) zum halben Preis als #SchnittderWoche holen!

Na was sagt ihr so zu unseren Bildchen und Outfits?

Eure Carina
:-*

 

Schnittmuster: Posh Blouse & Posh Blouse Girls by Sewera
Hose: Skinnyjeans by Sewera
Stoff gesponsert von: Stoffzentrale
Fotos von: muckelie
Glitzersneakers: Jimmy Choo
Ebenfalls auf dem Foto: Esther
Zu sehen bei: DufürDichamDonnerstag, SewLala

Wenn ich mir etwas in den Kopf setze, dann muss ich das auch umsetzen. Egal wie viel Zeit es mich kostet. Bei dem Kleid hier waren es rund 7 Stunden für das besticken alleine. Aber ich bin soooo happy mit dem Endergebnis, da hat sich die Mühe absolut gelohnt!

Den olivenen Lederjersey wollte ich ja eigentlich ursprünglich für mein Abendkleid mit Spitze nutzen, das ich euch vor kurzem gezeigt hab. Dafür hat der Stoff aber nicht ganz gereicht, also wurde er kurzerhand zu einem Summer Dress. Davon wollte ich eh noch eine Maxidress Variante für mich nähen und hierfür hat er nicht nur in der Länge gereicht, auch optisch und vom Fall her eignet er sich ganz hervorragend dazu.

Für die Verzierung musste es unbedingt Gold sein, ich bin ja so ganz und gar kein Silber Typ. Also hab ich ausgiebig Perlen und Pailletten geshoppt. Ich wollte eine grosse Auswahl an verschiedenen Perlen haben, damit ich damit herum experimentieren kann. Meine letzten Stickwerke waren zwar auch toll, allerdings immer nur auf 2-3 Perlen/Pailletten beschränkt. Dieses Mal wollte ich mich aber so richtig kreativ austoben.

Zuerst hab ich das grobe Design auf Schnittmusterpapier gezeichnet und damit dann mittels Heftgarn auf das Kleid übertragen. Wegen den Details die sehr nah an die obere Kante kommen, hab ich zuerst das Kleid zusammen genäht und erst danach bestickt, auch wenn es zumindest für’s Sticken anders rum einfacher gewesen wäre. Aber besonders meine Overlock näht nicht gerade gerne über Unebenheiten und damit wär dann die Naht nicht schön geworden. Also musste es nähtechnisch eben etwas komplizierter werden. Aber egal wie rum, jedes einzelne Teil von Hand annähen dauert einfach seine Zeit. Und an einem Tag konnte ich das auch nicht fertigstellen. Als absolute Fingerhutverweigerin hat mir dann der Ringfinger, mit dem ich die Nadel jeweils durch den Stoff schiebe, doch ziemlich weh getan. Jetzt – ein paar Tage später – löst sich so langsam die Hornhaut wieder ab 😉

Der Stoff ist eher schwer und durch die Länge hat er noch mehr Gewicht als ein Minikleidchen, deshalb mussten hier auch für mich unbedingt Träger dran. Diese hab ich aus dem Jersey genäht. Seht ihr hier auch wie die Stickerei so schön bis in den Rücken verläuft? Das war mir ganz wichtig, dass es über die Seitennähte hinaus geht und nicht nur ‚draufgeklatscht‘ aussieht 😉

Beim Laufen hört sich der Stoff ja zugegebenermassen etwas komisch an, im Vergleich zu Baumwoll- oder Viscosejersey ist er recht laut. Aber er fühlt sich auch butterweich an und daher ist mir das Geräusch völlig egal. Ich hab hier übrigens mal wieder ein Familienerbstück ergattert – eine Uhr. Ich trage zwar eher selten eine Armbanduhr, vorallem weil ich meist nicht daran denke mir eine anzuziehen. Aber die hier ist geerbt und daher wie auch die Schmuckstücke für mich persönlich von ganz besonderem Wert. In solchen Angelegenheiten werd ich dann schon fast etwas sentimental und auch wenn ich zu meinen Grosseltern nicht so viel Bezug hatte, ein Erinnerungsstück ist eben doch was schönes <3

Na was sagt ihr so zu meinem Kleid, hat sich der Aufwand gelohnt? Damit war ich übrigens wirklich schon beim Einkaufen, auch wenn ich einige schräge Blicke geerntet hab für mein Outfit. Aber auch hier gilt: es im Schrank verstauben zu lassen wäre eine Schande – da trag ich es lieber im Alltag und erfreue mich an all dem Blingbling <3 Weil ICH steh da voll drauf! Ihr auch?

Eure Carina
:-*

Schnittmuster: Summer Dress by Sewera
Stoff: by-Mami
Fotos: Wartenweiler Fotografie
Uhr: Rado
Zu sehen bei: DufürDichamDonnerstag, SewLala

So als erstes muss ich jetzt mal jemand aufklären: heisst es der, die oder das Bralette? Ich kann ja nicht gut immer nur ‚the‘ sagen 😉 Jedenfalls is das Ding super bequem und nix kneift! Genau darum mag ich Bralettes so gerne, ohne störende Bügel und unnötige Push-up Polster fühl ich mich einfach am wohlsten.

Unter dicken Sweatshirts im Winter lauf ich ja auch ganz gerne ‚ohne‘ rum, ich hab schliesslich nicht gerade viel, das da gehalten werden muss. Im Sommer ist es mir dann aber doch wohler, wenn alles dort sitzt wo es soll. Schon seit letztem Sommer lag der Entwurf für diesen Schnitt auf meinem Tisch. Nur zu Digitalisierung hat es über mehrere Monate hinweg nicht gereicht.

Da es hier die Tage um die 30 Grad hat, musste es aber endlich fertig werden – denn nicht nur für unter Shirts & co. passt der Schnitt super, der/die/das Bralette lässt sich auch super als Bikini tragen. Dazu gibt es dann eine Anleitung für einen Bindeverschluss sowie typische Bikiniverschlüsse im schmaleren (unteren) Teil.

Eine weitere Option ist die für Bewegliche – nämlich komplett ohne Verschluss. Das wird dann wohl auch die Variante sein, die in meinen Festivalkoffer kommt. Geplant ist der Schnitt auf jeden Fall für A – D Cups, ob und wenn ja wie viel weiter ich noch gradiere, wird sich im Laufe des Probenähens zeigen. Und da kommt ihr ins Spiel!

Ich suche nämlich für ‚The Bralette‘ noch ein paar Mädels die mich unterstützen möchten. Das Wichtigste zusammengefasst:

  • BH ohne Bügel/Schalen in A – D Cups (evtl. E noch dazu)
  • Mit Verschluss im oberen oder unteren Teil, zum binden oder komplett ohne
  • Ich verlange hier KEINE Tragefotos für die Designbeispiele, jedoch gruppenintern für die Passform benötige ich sehr wohl welche. Die werden natürlich vertraulich behandelt und NICHT nach aussen getragen! Ihr solltet allerdings hübsche ‚Bodenfotos‘ oder welche an der Puppe machen können.
  • Bewerbungsfrist ist Pfingstmontag – da werden dann alle Probenäher angeschrieben.
  • Bilderabgabe ist am Dienstag, 25. Juni und Veröffentlichung am Donnerstag, 27. Juni
  • Genäht wird aus elastischen Stoffen, ich empfehle Viscosejersey, Baumwolljersey oder Badelycra, darüber kann elastische Spitze gezogen werden.

Hab ich eure Neugier auf den Schnitt geweckt? Dann freu ich mich jetzt über eure Bewerbungen <3

Eure Carina
:-*

 

Schnittmuster: Bralette (coming soon)
Rock: Pencil Skirt by Sewera
Fotos: Papa
Decke: Lieblingspatchworkdecke <3

Ich fühle mich ja immer besonders geehrt, wenn meine Mama sich von mir etwas nach meinen Schnittmuster nähen lässt. Dann weiss ich, dass es nicht nur eine flippige Idee war die in meinem Kopf gut aussah, sondern auch durchaus Potential hat um eine Vielfalt an Näherinnen damit glücklich zu machen. Denn Mama und ich sind uns nun nicht gerade sehr ähnlich. Das mein ich auch nicht nur optisch, die gut 30 Jahre Altersunterschied machen auch geschmackstechnisch einiges aus.

Sie ist durchaus sehr modern und hat sich für die Fotos sogar in ein Paar meiner Highheels geschmissen, aber im engen Bleistiftrock und bauchfreien Top dazu kann ich mir sie nun beim besten Willen nicht vorstellen (und Mama will das auch gar nicht). 😉

Wie gut dass ich mit dem Summer Dress genau ihren Geschmack getroffen hab, so schön luftig & leicht die Figur umspielend fühlt sie sich super wohl in ihrem neuen Kleid. Deshalb durfte ich auch ein paar Fotos machen um mit euch zu teilen <3

Beim Fotos machen hab ich mich ein bisschen wie bei GNTM gefühlt – ‚Mama mach den Fuss mal so‘, ‚Mama dreh dich mehr zur Seite – nein nicht ganz so dolle‘, ‚Guck zu meiner Hand‘, ‚Deine Hand sieht aus als hättest du einen Krampf drin‘ – ja sonst steht sie eben eher mal hinter als vor der Kamera 😉

Na was meint ihr zu Oma Sewera – soll ich sie öfters vor die Kamera zerren? *hihi*

Eure Carina
:-*

 

Schnittmuster: Summer Dress by Sewera
Stoff: Stoffmarkt
Schuhe: Diamond Heels
Fotos: von mir

Sommer, Sonne, Ferien.. Genau danach schreit der Stoff von meinem neuen Summer Dress. Darum hab ich ihn vor einigen Jahren am Markt auch gekauft, weil er so schön nach Fernweh gerufen hat. Das wunderbare Motiv hat mich direkt angesprochen, ich liebe doch so malerische kleine Städtchen <3

Da der Stoff leider aus Polyester ist (ja ich weiss schon – Schande über mich, dass ich solche Plastikdinger daheim hab..), musste er aber lange auf sein Projekt warten. Weil ich wollte ihn bloss nicht so sehr auf der Haut tragen. Mit dem Summer Dress ist das aber überhaupt kein Problem, hier liegt nämlich fast nur der Beleg innen auf der Haut an und der ist aus Romanit Jersey gemacht (da ist zumindest ein Teil aus Baumwolle) 😀

Dafür fällt der Stoff umso weicher und besser für den Schnitt, der eben genau auf eher dünnere Jerseys ausgelegt ist. Ein wahrer Hauch von Nichts, der dennoch gut kleidet. Jetzt muss ich nur noch gucken, wann ich selber endlich mal wieder ans Meer fahren kann. Während ich das Gefühl von Heimweh noch nie verspürt habe, plagt mich das Fernweh nämlich umso öfters..

Für meine Verhältnisse knallen die Bilder ja so richtig, aber hey das neue Schnittmuster hat das auch verdient! Insgesamt über 90 Exemplare sind im Probenähen entstanden und das in kürzester Zeit, da darf ich auch mal auf die Pauke hauen *kicher*

Ob mit Träger oder wie ich hier ganz ohne, ob mit BH Einsatz oder nur einfachem Beleg – vom Mini- bis zum Maxikleid ist fast alles möglich mit dem Summer Dress 😉 Und bevor jetzt wieder behauptet wird dass der Schnitt nur etwas für Leute in meinem Alter und mit meiner Figur ist: Ich hab für meine Mama auch eins genäht (Stoff für’s zweite wartet..) und so sehr ich Mama liebe, aber sie kann weder beim Alter noch den Körpermassen mithalten (und das ist ja auch gut so – stellt euch vor, wenn sie kaum älter wäre als ich! :-O )

Wie man den Fotos unschwer ansieht, hat es mich mal wieder in ein Fotostudio verschlagen, da bin ich ja eher selten weil weisse Wand und ich nicht so Freunde sind. Aber wenn die Fotowand dann pink ist, ja da tau auch ich ganz schön auf 😀 Bei Artman-Photography werd ich also nicht zum letzten Mal vor der Linse gestanden haben, super nettes Ambiente und die Stimmung war sehr ausgelassen. Sieht man auch, oder? 🙂

Ich hoffe, euch gefällt mein neues Schnittmuster auch so sehr und bis und mit Montag könnt ihr auch noch vom Einführungspreis profitieren!

Eure Carina
:-*

Schnittmuster: Summer Dress by Sewera
Stoff: Stoffmarkt
Fotos by: Artman-Photography
Schuhe: Diamond Heels
Zu sehen bei: DufürDichamDonnerstag

Schon sehr lange wollte ich mal wieder einfach so ein Kleid für mich nähen. Ohne Schnittmuster, ohne Probenähen, ohne Werbung. Nur aus Spass am Nähen. Und genau das hab ich mit diesem Kleid hier gemacht <3

Tiefe Einblicke soll es geben – aber trotzdem elegant bleiben. Das war mein Grundgedanke. Einen Stoff hatte ich auch schon vor Augen, der wunderbar fällt und dessen Farbe mir super gut gefällt. Danach ging es dann daran, die Form an der Puppe anzustecken. Mit Stecknadeln und Garn hab ich mir abgesteckt, wie/wo der Schnitt verlaufen soll.

Mit dem Rücken war ich mich aber irgendwie nicht ganz so im klaren, was denn da nun passieren soll. Also Puppe zur Seite gestellt und mich in meine Accessoires Kiste gestürzt. Dort ist mir dann dieser Spitzenkragen in die Finger gefallen. Eigentlich gehört er ja ganz anders rum dran, die hier untere Kante wäre als Schulter gedacht und das ganze sollte eine V-Form haben. Das hat aber überhaupt nicht zum Rest von meinem Kleiderdesign gepasst. Auf den Kopf gedreht sah das dann gleich anders aus!

JA – genau das war es! Ein Rücken der fast komplett aus Spitze besteht und dann an den Seiten noch schnell etwas mehr Haut freigezaubert. Den Schnitt hab ich direkt an der Puppe abgeformt und zunächst aus einem Probestoff probiert. Nach minimalen Anpassungen anhand der Anprobe, durfte dann auch endlich der Traumstoff dran. Aber beim Schnittmuster auflegen kam dann die Ernüchterung. Der Stoff reicht nicht!

Zu Tode betrübt hab ich alles versucht, um die Schnitteile aufzulegen und an den Stoff anzupassen. Aber es wäre einfach kein Bodenlanges Kleid geworden, egal was ich probiert hab. Niedergeschlagen musste ich dann erst mal eine Nacht oder zwei über die Stoffwahl schlafen. Nun wie ihr seht: ich konnte mich für einen anderen Stoff entscheiden. Und bin nun überglücklich damit – den wollte ich schon ewig vernähen weil ich auch hier die Farbe absolut genial finde! <3

So bin ich dann also nach ganz viel Handarbeit mit Spitze annähen schlussendlich sehr glücklich über mein neues Abendkleid. Auch wenn ich es mangels Anlässen es auszuführen, wohl eher zum Wocheneinkauf tragen werde 😉
Fehlten nur noch Fotos, da konnte ich meine liebe Jasmin mal wieder kurzfristig engagieren und wir haben das tolle Wetter im BallyPark einmal mehr genutzt.

Was meint ihr zu meinem Kleid – top oder flop? Habt ihr auch manchmal Projekte im Kopf die einfach unbedingt umgesetzt werden müssen, auch wenn sie eigentlich gar keinen Sinn machen? Ausser uns glücklich zu machen natürlich. Für mich ist dies ja schon Grund genug, es auch in die Tat umzusetzen 😀

Eure Carina
:-*

 

Schnittmuster: keines – direkt an Puppe abgeformt
Fotos by: Wartenweiler Fotografie
Schuhe: Louboutin
Zu sehen bei: DufürDichamDonnerstag

Vor einiger Zeit habe ich eine Anfrage bekommen, ob ich einen Kleiderschnitt für ein Magazin vernähen mag. Das ganze soll in Form eines Onlinemagazins aufgezogen werden und es handelt sich um die erste Ausgabe. Da ich sehr neugierig bin und immer gerne neue Sachen ausprobiere, hab ich da sehr gerne zugesagt. Vor kurzem ist das Magazin erschienen und nun komm ich auch endlich dazu, mein Kleid mit euch zu teilen <3

Hier ist es nun also, mein #03 Kleid. Die Teilungsnaht lässt ganz viel Spielraum für Stoffkombinationen frei und schon von der ersten Skizze an wusste ich, dass ich mein Oberteil mit Spitze überziehen werde. Als es dann also endlich ums Nähen ging, wurde erst mal das Stofflager geplündert.

Schwarz geht in meinen Augen ja immer, es passt zu allem und ist elegant. Da mein Sortiment an gelagerter Spitze eher klein ist, konnte es dann nur weiss dazu werden. Ich mag die Kombi schwarz/weiss sehr gerne, schliesslich mag ich ja auch sonst Kontraste sehr gerne. Deshalb fotografiere ich auch so gerne hübsche Kleider vor einer heruntergekommenen Wand. Oder trag klobige, punkige Schuhe zu einem edlen Outfit 😉

Nun aber zurück zum Nähmagazin von Janina. Natürlich hab ich es mir direkt nach der Veröffentlichung angesehen und was soll ich sagen: Sie hat sich da echt absolut selbst übertroffen! Ein so liebevoll ins Detail gestaltetes Heft hab ich noch nie in den Händen gehalten – es lohnt sich wirklich da rein zu gucken 😀

Ausserdem durfte ich noch ein kleines Interview geben, vielleicht interessiert sich ja auch die eine oder andere von euch, was ich da so erzählt habe 😉

Es war mir eine Freude, dabei sein zu dürfen und bin schon gespannt auf die künftigen Ausgaben. Nun widme ich mich aber wieder dem Summer Dress und den ersten Exemplaren, die dort im Probenähen bereits entstanden sind 😉

Diese Woche hab ich keinen #SchnittderWoche für euch, mein Stammteam braucht eine kleine Verschnaufpause. Aber bald geht es damit weiter!

Eure Carina
:-*

 

Schnittmuster: #03Kleid von Miss Rosi aus dem Nähmagazin
Schuhe: Diamond Heels
Uhr: Calvin Klein
Fotos: muckelie
Zu sehen bei: DufürDichamDonnerstag